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Einar-Schleef-Arbeitskreis Sangerhausen e.V.

Happy Birthday, Einar!

Kaffeehaus Kolditz, Bahnhofstraße 44, 06526 Sangerhausen

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Hesse Museum Gaienhofen

HALB INNER HALB AUSSER HALB Zeichnungen, Drahtzeichnungen und Fotografie von Markus Daum

Hesse Museum Gaienhofen

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Literaturmuseum Theodor Storm

Knecht Ruprecht. Illustrationen und Buchgraphiken von Klaus Ensikat

Literaturmuseum Theodor Storm

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Ernst Barlach Stiftung Güstrow

Der Große Krieg im Kleinformat

Ausstellungsforum-Graphikkabinett

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Winckelmann-Gesellschaft

"Niemand kann den Mann höher schätzen als ich ... - Winckelmann und Lessing"

Winckelmann-Museum

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Literaturmuseum der Moderne

»Die Erfindung von Paris«

Literaturmuseum der Moderne, Marbach

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Literaturmuseum Baden-Baden

Russland in Europa – Europa in Russland: 200 Jahre Ivan Turgenev

Stadtmuseum Baden-Baden

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Literaturmuseum Baumbachhaus

Stütze der Werrabahn: Die Betriebswerkstätten Meiningen von 1863 bis 1914

Schloss Elisabethenburg

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Literaturhaus Magdeburg e.V.

Kabinett-Ausstellung | Geboren in… Magdeburg–Buckau: Weinert und Schönberg.

Literaturhaus Magdeburg

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Deutsche Schillergesellschaft - Deutsches Literaturarchiv Marbach

Thomas Mann in Amerika

Literaturmuseum der Moderne, Marbach

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Mori-Ôgai-Gedenkstätte der Humboldt-Universität zu Berlin

»Zwischen den Kulturen« - Mori Ôgai (1862-1922). Die Dauerausstellung der Mori-Ôgai-Gedenkstätte

Mori-Ôgai-Gedenkstätte

ALG Terminkalender

Vortrag| Mori-Ôgai-Gedenkstätte Erwin Toku Bälz (1889–1945) – Eine Biographie zwischen Japan und Deutschland

Seine Tätigkeit für die Deutsch-Japanische Gesellschaft im Berlin der 1920–30er Jahre und als „deutscher Filmbotschafter“ im Japan der frühen 1940er Jahre

Vortrag von Silvia Hofheinz, M.A.
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Termin: 14. Juni 2018,
Zeit: 18 Uhr
Ort: Mori-Ôgai-Gedenkstätte, Luisenstr. 39, 10117 Berlin, 1. Stock


Erwin von Baelz (1849 – 1913) aus Bietigheim, seines Zeichens Mediziner und seit 1876 Professor an der Medizinischen Fakultät in Tokio, war ab 1890 Leibarzt des Tenno und wird bis heute als Mitbegründer der modernen Medizin in Japan gewürdigt. Dagegen steht sein Sohn Erwin Tokunosuke Bälz im Schatten seines berühmten Vaters: Sein Leben und sein Wirken werden allenfalls im Kontext verschiedener Forschungsbereiche kurz erwähnt, beispielsweise in der Erwin-von-Baelz-Forschung oder der Aufarbeitung der deutsch-japanischen Filmbeziehungen. Dabei trat Toku Bälz keinesfalls nur als Herausgeber der Tagebücher seines Vaters in Erscheinung, sondern arbeitete in den 1920er und 1930er Jahren eng mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft zusammen, um japanische Kultur in Deutschland zu vermitteln. 1941 reiste er auf Einladung der japanischen Regierung nach Japan, um dort die deutsche Bearbeitung eines japanischen Propagandafilms vorzunehmen, der 1942 in Berlin zur Aufführung gelangte. Der Vortrag stellt Bälz‘ bewegtes Leben vor und schildert sowohl seine Kooperation mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft als auch seine Tätigkeit als „deutscher Filmbotschafter“ in Japan von 1941 bis 1945.

Silvia Hofheinz studierte Mittlere/Neuere Geschichte und Musikwissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Seit 2010 promoviert sie am Historischen Seminar der Universität Heidelberg bei Frau Prof. Dr. Madeleine Herren-Oesch (Europainstitut Basel) über die Filmbeziehungen zwischen NS-Deutschland und Japan zwischen 1933 und 1945 und widmet sich insbesondere der Frage, ob das Medium Film zur Propagierung einer einheitlichen Politik der beiden Achsenmächte genutzt wurde. Neben ihrer Forschung ist Silvia Hofheinz seit 2011 im Deutschen Musikautomaten Museum in Bruchsal im Bereich Besucherbetreuung tätig.

14.06.2018 | Mori-Ôgai-Gedenkstätte