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Ernst Barlach Stiftung Güstrow

Der Große Krieg im Kleinformat

Ausstellungsforum-Graphikkabinett

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Kleist-Museum

Präsentation: Das Kleist-Museum auf der Leipziger Buchmesse 2019

04356 Leipzig

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Winckelmann-Gesellschaft

"Niemand kann den Mann höher schätzen als ich ... - Winckelmann und Lessing"

Winckelmann-Museum

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Literaturmuseum der Moderne

»Die Erfindung von Paris«

Literaturmuseum der Moderne, Marbach

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Hebelstiftung Hausen

IMMER BLEIBT EIN BILD... Malerei und Keramikobjekte von Liesa Trefzer-Blum

Hebelhaus Hausen

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Literaturmuseum Baden-Baden

Russland in Europa – Europa in Russland: 200 Jahre Ivan Turgenev

Stadtmuseum Baden-Baden

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Literaturmuseum Baumbachhaus

Stütze der Werrabahn: Die Betriebswerkstätten Meiningen von 1863 bis 1914

Schloss Elisabethenburg

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Kleist-Museum

Was vom Drama übrigbleibt. "Amphitryon" in den Sammlungen des Kleist-Museums

Kleist-Museum, 15230 Frankfurt (Oder)

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Literaturhaus Magdeburg e.V.

Kabinett-Ausstellung | Geboren in… Magdeburg–Buckau: Weinert und Schönberg.

Literaturhaus Magdeburg

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Mori-Ôgai-Gedenkstätte

Tokyo Blurred, 2019 - Fotografien von Peter Brune aus 25 Jahren Japan

Mori-Ôgai-Gedenkstätte, Raum 2

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Deutsche Schillergesellschaft - Deutsches Literaturarchiv Marbach

Thomas Mann in Amerika

Literaturmuseum der Moderne, Marbach

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Mori-Ôgai-Gedenkstätte der Humboldt-Universität zu Berlin

»Zwischen den Kulturen« - Mori Ôgai (1862-1922). Die Dauerausstellung der Mori-Ôgai-Gedenkstätte

Mori-Ôgai-Gedenkstätte

ALG Terminkalender

Termine am 22.01.2019
Vortrag| Kleist-Museum Kulturelle Bildung: Sophia Haerter: Was denkst du, wie geht es ihr jetzt? - Vortrag und Lesung

Dienstag, 22. Januar 2019, 13.30 Uhr

Am Anfang war da irgendeine dieser Krankenhausserien. Das Genre will es so, dass darin Menschen sterben und weinende Menschen zurückbleiben. Das Thema drängte die Autorin zum Schreibtisch. Dort entstand eine Kurzgeschichte. Das Thema war damit noch nicht erschöpft; die Auseinandersetzung mit Trauer und Trauerarbeit wurde eine Seminarfacharbeit. Dann musste ein vorläufiger Abschluss her, aber anders. Also entstand ein Kurzfilm zu Pink Floyds Song "Coming Back To Life".

Öffentliche Präsentation einer Seminarfacharbeit Jahrgangstufe 12, Karl-Liebknecht-Gymnasium Frankfurt (Oder).

Eintritt frei! Interessierte sind herzlich eingeladen!

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22.01.2019 | Kleist-Museum, 15230 Frankfurt (Oder)
Ausstellung| Hesse Museum Gaienhofen HALB INNER HALB AUSSER HALB Zeichnungen, Drahtzeichnungen und Fotografie von Markus Daum

Der Bildhauer und Zeichner Markus Daum thematisiert in seinen Werkserien immer wieder die Existenz des Menschen, sucht zu ergründen, was das menschliche Leben, Denken und Handeln in all seinen Widersprüchlichkeiten antreibt. Sein jüngst entstandener Zyklus von mehr als 25 Zeichnungen „Der Körper des Fremden" geht zurück auf seine Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Michael Roes, dessen Essay mit demselben Titel die Grundlage für Daums künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Subjet bildet. Die Begegnung mit fremden Welten steht für Michael Roes immer wieder im Zentrum seiner Texte: Was geschieht, wenn Menschen verschiedener Kulturen einander begegnen? Wie verstehen Individuen oder Gruppen einander -beziehungsweise, was verhindert das gegenseitige Erkennen und Verstehen? Roes umkreist in unterschiedlichen Variationen das Thema der Grenzen, an der sich Fremdheit und Vertrautheit treffen, in der Hoffnung solche Abstände durch gegenseitige respektvolle Anerkennung überwinden zu können. Die von Roes` Gedanken inspirierten farbigen Tuschezeichnungen von Markus Daum erläutern nicht, deuten nicht aus, sie bespiegeln den Text vielmehr assoziativ. Mit zeichnerischer Sensibilität entwirft er einmal zart, dann wieder kraftvoll seine Chiffren der fragilen menschlichen Existenz.

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30.09.2018 bis 10.02.2019 | Hesse Museum Gaienhofen
Ausstellung| Literaturmuseum Theodor Storm Knecht Ruprecht. Illustrationen und Buchgraphiken von Klaus Ensikat

Klaus Ensikat zählt zu den angesehensten Buchkünstlern der Gegenwart. Das Literaturmuseum „Theodor Storm“ zeigt vom 5. Dezember 2018 bis zum 17. März 2019 eine große Auswahl seiner Arbeiten.

Ensikats akribisch gezeichnete und prägnant kolorierte Kinderbuchszenen erinnern mit ihrer Stricheltechnik an die Meisterwerke klassischer Kupferstecher. Durchaus unabhängig von den Textvorlagen lassen Ensikats Graphiken besondere Welten auferstehen, die Groß und Klein faszinieren.

Ensikat wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem deutschen Jugendliteraturpreis sowie dem Thüringer Märchen- und Sagenpreis „Ludwig Bechstein“. 1996 erhielt er für sein Gesamtwerk den Hans-Christian-Andersen-Preis, der wichtigsten internationalen Auszeichnung für Kinderbuchautoren und –illustratoren.

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05.12.2018 bis 17.03.2019 | Literaturmuseum Theodor Storm
Ausstellung| Ernst Barlach Stiftung Güstrow Der Große Krieg im Kleinformat

In ihrer letzten Sonderausstellung in 2018 erinnert die Ernst Barlach Stiftung an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Der umfangreiche Nachlass des Bildhauers Ernst Barlach (1870-1938) in Güstrow verdeutlicht mit bedeutenden Werken auch die Auseinandersetzung des Künstlers mit dem Ersten Weltkrieg und seinen Folgen. Nach anfänglicher Kriegsbegeisterung wandelte sich Barlach zum entschiedenen Gegner von Krieg und Gewalt.

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13.10.2018 bis 24.03.2019 | Ausstellungsforum-Graphikkabinett
Ausstellung| Winckelmann-Gesellschaft "Niemand kann den Mann höher schätzen als ich ... - Winckelmann und Lessing"

Eine Sonderausstellung in Kooperation mit dem Lessing-Museum Kamenz (9. Dezember 2018 bis 31. März 2019)
Aus Anlass des 250. Todestages von Johann Joachim Winckelmann veranstalten das Lessing-Museum Kamenz und das Winckelmann-Museum Stendal eine Sonderausstellung zum Verhältnis von Winckelmann und Lessing. Die Schau geht der persönlichen Leistung beider Gelehrter im Bereich der Altertumskunde ebenso nach wie den von Wertschätzung wie kritischer Auseinandersetzung gleichermaßen geprägten Bezugnahmen aufeinander. Ein wesentliches Kapitel ist Lessings Rezeption der winckelmannschen Schriften gewidmet. Seine direkte Auseinandersetzung mit dessen Thesen verdeutlicht dabei das konfliktträchtige Aufeinandertreffen von zwei grundsätzlich verschiedenen methodischen Herangehensweisen an die Bewertung der überlieferten Antiken. Darüber hinaus werden Lessings weitere altertumskundliche Debatten, vor allem seine so polemische wie skandalträchtige Kontroverse mit dem Hallenser Professor Christian Adolph Klotz, einbezogen, die ebenfalls nicht ohne den Bezugspunkt Winckelmann zu verstehen sind und die schon für die Zeitgenossen eine neue Form der wissenschaftlichen Debatte einläuteten. Schau und Katalog rücken diesen Themenkomplex erstmals in den Mittelpunkt einer Sonderausstellung. Die Kooperation der beiden Personalmuseen gestattet dabei eine Betrachtung der Beziehungen der beiden Gelehrten sowohl aus winckelmannscher als auch aus lessingscher Perspektive, ermöglicht aber auch die Einbeziehung verschiedener Fachgebiete.

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09.12.2018 bis 31.03.2019 | Winckelmann-Museum
Ausstellung| Literaturmuseum der Moderne »Die Erfindung von Paris«

Paris hat Hunderte von Erfindern. Nicht wenige davon sind deutsche Autoren. Auch im 20. Jahrhundert wird die französische Hauptstadt immer noch von Schriftstellern wie Undine Gruenter, Hans Magnus Enzensberger, Walter Benjamin und Siegfried Kracauer literarisch neu erschaffen: Die entworfenen Bilder reichen von den Phänomenen des Tags zu jenen der Nacht, erzählen von den Erkundungen der Flaneure und der Entstehung der Werke.

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13.06.2018 bis 31.03.2019 | Literaturmuseum der Moderne, Marbach
Ausstellung| Literaturmuseum Baden-Baden Russland in Europa – Europa in Russland: 200 Jahre Ivan Turgenev

Ausstellung über den russischen Schriftsteller Ivan Turgenev, der fast die Hälfte seines Lebens in Westeuropa verbrachte, davon sieben Jahre in Baden-Baden, und dessen Geburtstag sich 2018 zum 200. Male jährt. Der thematische Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Aktualität Turgenevs und seiner Bedeutung als Kulturvermittler zwischen Russland und Westeuropa. Es wird gezeigt, wie intensiv sich Turgenev in seinem literarischen Schaffen sowie in seinen kulturellen Aktivitäten um eine Annäherung zwischen West und Ost bemühte, wie diese Bemühungen aber auch immer wieder an Grenzen stießen.

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21.09.2018 bis 07.04.2019 | Stadtmuseum Baden-Baden
Ausstellung| Literaturmuseum Baumbachhaus Stütze der Werrabahn: Die Betriebswerkstätten Meiningen von 1863 bis 1914

Kein Transportmittel beeinflusste die Zeit der Industrialisierung stärker als die Eisenbahn.

Die Ausstellung „Stütze der Werrabahn – Die Dampflok-Reparaturwerkstatt Meiningen von 1863 bis 1914“ beleuchtet die Entwicklung der Betriebsstätten in der Zeit der Industrialisierung bis 1914. Die Reparatur- und Arbeitsabläufe werden ebenso präsentiert wie ein Blick auf den Arbeitsalltag der damaligen Belegschaften. Im Rahmen des Themenjahres Industrialisierung und soziale Bewegungen des Museumsverbandes Thüringen beleuchten die Meininger Museen die lange Tradition des Reparaturhandwerks der Eisenbahner in seiner Frühphase und deren Auswirkungen für die Residenzstadt Meiningen.

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16.08.2018 bis 28.04.2019 | Schloss Elisabethenburg
Ausstellung| Literaturhaus Magdeburg e.V. Kabinett-Ausstellung | Geboren in… Magdeburg–Buckau: Weinert und Schönberg.

Vorgestellt werden die beiden Schriftsteller Erich Weinert (1890-1953) und Oskar Schönberg (1892-1971) in ihrer Beziehung zueinander und zum Stadtteil Buckau, dessen Geschichte um 1900 durch Dokumente aus dem Sammlungsbestand des Literaturhauses unter Einbeziehung von Ergebnissen eines Projektes zu Oskar Schönberg (2016) der Universität Magdeburg und durch Exponate privater Leihgeber anschaulich wird


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02.08.2018 bis 01.06.2019 | Literaturhaus Magdeburg
Ausstellung| Mori-Ôgai-Gedenkstätte Tokyo Blurred, 2019 - Fotografien von Peter Brune aus 25 Jahren Japan

Peter Brune hat seine Sozialisation in der DDR erhalten. Geboren in Magdeburg im Oktober 1964, als die Augen der Welt gerade auf die Olympischen Spiele in Tokio gerichtet waren. Aufgewachsen in der Reuter-Stadt Gardelegen (Sachsen-Anhalt). Die Schulferien und später seine Studienzeit verbringt er in Berlin, weshalb er einem auch in Tokyo wie ein waschechter Berliner entgegentritt.
Dem Mysterium der Fotografie begegnet er in den alten Alben seiner Großmutter. Die flüchtige, schon bald vergangene Zeit. Momente festhalten – das fasziniert ihn! Also fotografiert der self-made Autodidakt frühzeitig alles, was ihm vor die Linse kommt. Bei seinen Fotos von Hiddensee 1988 denkt man unwillkürlich an „Kruso“. Nach der Wende ist er ab 1991 als freischaffender Fotograf tätig, arbeitet im Sommer im Roten Salon der Volksbühne und hat 1994 das Geld zusammen für eine mehrmonatige Asienreise. Seine erste Begegnung mit Japan ist so nachhaltig, dass er 1997 ein Studium an der Japanologie der Humboldt-Universität aufnimmt und der Mori-Ogai-Gedenkstätte als EDV-Hiwi den Weg von der Schreibmaschine ins digitale Zeitalter eröffnet. Über das Austauschprogramm mit der Tôkai-Universität kommt er im August 2000 für zehn Monate nach Japan. Und bleibt. Am renommierten Magazine House arbeitet er zunächst als Fotograf, fängt an Webseiten zu gestalten und ist heute Art Director dieses Verlagshauses. Inzwischen ist er „japanisiert“, hat seinen dauerhaften Wohnsitz in Tokio, darf also als re-entry permit holder am stets freien „Zwitter-Schalter“ zwischen dem für Japaner oder Touristen einreisen und wird vertraut-höflich mit „Okaerinasaimase - Willkommen wieder zu Hause“ begrüßt.
Seit 25 Jahren spürt er mit der Kamera seinem Japan nach. Ein Japan fern aller touristischen und Hightech Klischees. Zu seinen Lieblingsmotiven gehören der Himmel über Tokyo oder die Atmosphäre in den kleinen Seitengassen der down town, die ihn manchmal an die Hinterhofromantik der DDR erinnern. Die Ergebnisse könnte man auch als „Foto-Features“ bezeichnen: Jedes seiner Fotos erzählt eine Geschichte, als verberge sich dahinter ein ganzer Film. Dank seiner offenen, unprätentiösen Art und seiner Sprachkenntnisse kommt der stets neugierige Weltbürger Brune sofort in Kontakt mit Menschen, die ihm vertrauen und die Nähe des Fotografen ganz natürlich zulassen.
Zu seinem besonderen Blick gehören die harten Kontraste des Lebens. Er spürt sie auf und hat den Mut, sie gerade in seinen schwarz-weiß-Fotografien ungeschönt wieder zu geben. Dennoch haben die Bilder eine ganz eigene Poesie und Schönheit.

peterbrune.com

Ausstellungsdauer: 10. Januar bis 18. Juni 2019
Mo bis Fr von 10 bis 14 Uhr

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10.01.2019 bis 18.06.2019 | Mori-Ôgai-Gedenkstätte, Raum 2
Ausstellung| Deutsche Schillergesellschaft - Deutsches Literaturarchiv Marbach Thomas Mann in Amerika

Als das nationalsozialistische Deutschland das alte Europa ins Chaos stürzte, wurde die »Neue Welt« Thomas Manns Heimat. Hier entstanden zentrale Werke wie der »Doktor Faustus«, von hier aus wandte er sich via Rundfunk an die »Deutschen Hörer«. Seine Villa in Los Angeles galt als das »Weiße Haus des Exils«, er selbst wurde zum »Schutzherr des Stammes der Schriftsteller« (L. Marcuse). Die Ausstellung fragt nach den Folgen, die das amerikanische Exil für Thomas Mann hatte. Sie zeigt einen Schriftsteller, der für die Demokratie kämpfte, der sich für Frieden und Humanität einsetzte - und der in der Krise zu einer neuen, politischen Poetik fand.

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22.11.2018 bis 30.06.2019 | Literaturmuseum der Moderne, Marbach
Ausstellung| Mori-Ôgai-Gedenkstätte der Humboldt-Universität zu Berlin »Zwischen den Kulturen« - Mori Ôgai (1862-1922). Die Dauerausstellung der Mori-Ôgai-Gedenkstätte

Die deutsch- und japanischsprachige Dauerausstellung »Zwischen den Kulturen« wurde im März 2017 nach längeren Umbauarbeiten im 250. Geburtsjahr Wilhelm von Humboldts eröffnet. Die Ausstellung arbeitet das vielfältige Wirken Mori Ôgais und seine Beziehung zu Berlin heraus und stellt sie in den Kontext der wissenschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Japan.
Sie gibt einen Einblick in die Rolle der "Berliner Universität" bei der Modernisierung Japans. Exemplarisch wird der weite Kosmos des Übersetzers und Kulturvermittlers vorgestellt, der nach Abschluss seines Medizinstudiums in Japan u.a.1887/88 am Hygiene-Institut von Robert Koch in Berlin weilte. Ein besonderer Fokus liegt auf der Diskussion um die Freiheit der Universitäten in seinem Heimatland. Die Ausstellung verfolgt, wie Ôgai ein Leben lang die Erfahrungen des Studienaufenthaltes in literarische, kulturelle, medizinische Dispute einbringt, in erster Linie, indem er Übersetzungen bedeutender Werke, wie 1913 beide Teile von Goethes "Faust" aber auch zeitgenössischer Autoren vorlegte.

Kuratiert von Beate Wonde
Konzept & Texte: Beate Wonde und Dr. Harald Salomon
Gestaltung: Christina Navarro & Karla Isern (Studio IN), Gema Aparicio

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23.03.2017 bis 09.07.2022 | Mori-Ôgai-Gedenkstätte