suche

Der Pegnesische Blumenorden besteht als einzige Sprach- und Literaturgesellschaft ununterbrochen seit der Barockzeit. Gegründet wurde die Gesellschaft 1644 in Nürnberg. Die Legende erzählt von einem Dichterwettstreit, bei dem Georg Philipp Harsdörfer und Johann Klaj sich gegenseitig zum Sieger erklärten. Beide nahmen jeweils nur eine Blume aus dem Siegerkranz und wählten sich eine Devise dazu. Andere Poeten wurden aufgefordert, es ihnen gleichzutun und dem neu gegründeten Bund beizutreten. Versammlungsort war in den ersten Jahren eine Halbinsel an der Pegnitz, später der »Irrhain«, ein eigens angelegter Irrgarten.
Zweck des Vereins ist es, die deutsche Sprache in ihrer Eigenart und Vielfalt zu erhalten und weiterzuentwickeln und den Wert der Dichtung als unverzichtbares Kulturgut bewusst zu machen.
Der Pegnesische Blumenorden arbeitet überwiegend regional mit zeitgenössischen Autoren, die zum Teil Mitglieder der Gesellschaft sind. Überregionale Beziehungen bestehen zu auswärtigen Literaturgesellschaften und Universitätsangehörigen. Der Pegnesische Blumenorden veranstaltet monatlich Vorträge, aber auch Lesungen, Feste oder Fahrten. Seine Mitgliederzahl schwankt, bedingt durch Neuaufnahmen und Todesfälle, um 115.


Kontakt:

Pegnesischer Blumenorden e.V.
Prof. Dr. Werner Kügel
Lenbachstr. 5
D 90489 Nürnberg

Vorsitzender: Prof. Dr. Werner Kügel
Telefon: (0911) 53 63 96
E-Mail: werner.kuegel@mac.com
Webseite: www.blumenorden.de