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Der Pegnesische Blumenorden besteht als einzige Sprach- und Literaturgesellschaft ununterbrochen seit der Barockzeit. Gegründet wurde die Gesellschaft 1644 in Nürnberg. Die Legende erzählt von einem Dichterwettstreit, bei dem Georg Philipp Harsdörfer und Johann Klaj sich gegenseitig zum Sieger erklärten. Beide nahmen jeweils nur eine Blume aus dem Siegerkranz und wählten sich eine Devise dazu. Andere Poeten wurden aufgefordert, es ihnen gleichzutun und dem neu gegründeten Bund beizutreten. Versammlungsort war in den ersten Jahren eine Halbinsel an der Pegnitz, später der »Irrhain«, ein eigens angelegter Irrgarten.
Zweck des Vereins ist es, die deutsche Sprache in ihrer Eigenart und Vielfalt zu erhalten und weiterzuentwickeln und den Wert der Dichtung als unverzichtbares Kulturgut bewusst zu machen.
Der Pegnesische Blumenorden arbeitet überwiegend regional mit zeitgenössischen Autoren, die zum Teil Mitglieder der Gesellschaft sind. Überregionale Beziehungen bestehen zu auswärtigen Literaturgesellschaften und Universitätsangehörigen. Der Pegnesische Blumenorden veranstaltet monatlich Vorträge, aber auch Lesungen, Feste oder Fahrten. Seine Mitgliederzahl schwankt, bedingt durch Neuaufnahmen und Todesfälle, um 115.


Kontakt:

Pegnesischer Blumenorden e.V.
Prof. Dr. Werner Kügel
Lenbachstr. 5
D 90489 Nürnberg

Vorsitzender: Prof. Dr. Werner Kügel
Telefon: (0911) 53 63 96
E-Mail: werner.kuegel@mac.com
Webseite: www.blumenorden.de

Veranstaltungen des Mitgliedes

10.10.2018 - 10.10.2018 | Pegnesischer Blumenorden e.V. Anakreons Kinder, oder: Uz und ich

Als Mitbegründer der die Sinnenfreude verherrlichenden Anakreontik wurde Johann Peter Uz von seinen Zeitgenossen so gefeiert wie angefeindet, war aber seinerzeit ohne Zweifel ein lyrischer Bestseller und einer der meistgelesensten Autoren, der auch von heute noch gültigen Größen wie Lessing, Goethe oder Schiller geschätzt wurde.
Zu Uz bevorstehenden 300. Geburtstag soll der Dichter nun im Mittelpunkt eines Textes stehen, der ein überraschendes und gewissermaßen ketzerisches Bild des Ansbacher Anakreontikers und eini gen seiner Dichter- und Musikerfreunde liefert, dabei unversehens zwischen den Jahrhunderten hin und her springt und den Leser und Hörer mit er einen oder anderen prominenten und geheimnisvollen Persönlichkeit der Vergangenheit bekannt macht.

Buch-Café - Nürnberg
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18.10.2018 - 18.10.2018 | Pegnesischer Blumenorden e.V. Mus[e]enküsse & andere Genüsse

Die literarische, schauspielerische und musikalische Annäherung an historische Sujets taucht Objekte und Begebenheiten der Musentempel in ein magisches Licht und läßt sie lebendig werden. Die Bühnenpoeten zeigen Szenen und Songs aus ihren erfolgreichen Programmen und lüften auch diesmal den Vorhang eine Handbreit, um Ausblick auf die neuen Stücke des Poetischen Theaters zu gewähren.

Stadtmuseum Fembohaus
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