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Das Literaturforum im Brecht-Haus macht es sich zur Aufgabe, Debatten über die gesellschaftliche Funktion von Kunst und Kultur zu initiieren und zeitgenössischer Literatur im Spannungsfeld von Geschichte und Gegenwart und in der Auseinandersetzung mit anderen Künsten ein Forum zu bieten. Ganz im Sinne Bertolt Brechts fördert das Literaturforum den kritischen Diskurs. Im Mittelpunkt stehen Schriftstellerinnen und Schriftsteller mit ihren Werken sowie wissenschaftliche Arbeiten zu Literatur, Kultur, Gesellschaft und Politik. Fixpunkte des Programms sind literarische, zeitgeschichtlich und politisch orientierte Veranstaltungen. Im Gespräch zwischen Autoren, Kritikern, Wissenschaftlern, Journalisten und Künstlern werden Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt vorgestellt. Mehrmals im Jahr finden Symposien und Tagungen zu unterschiedlichen Themenkomplexen statt. Kleine experimentelle Theaterinszenierungen haben im Haus ebenso ihren Platz wie literarisch-musikalische Abende mit Künstlern aus ganz Deutschland. Besondere Aufmerksamkeit widmet das Literaturforum im Brecht-Haus auch der Förderung des literarischen Nachwuchses. Regelmäßig bietet es Workshops, Diskussionsforen und Lesungen für junge Autoren an.

Kontakt:

Literaturforum im Brecht-Haus
Chausseestr. 125
D 10115 Berlin

Telefon: (030) 28 22 003
Fax: (030) 28 23 417
E-Mail: info@lfbrecht.de
Webseite: www.lfbrecht.de

Veranstaltungen des Mitgliedes

20.08.2018 - 24.08.2018 | Literaturforum im Brecht-Haus Heinrich Böll – „Die Freiheit der Kunst“: Literatur, Politik, Engagement

Der 100. Geburtstag am 21. Dezember 2017 hat den Dichter Heinrich Böll ins Licht der Öffentlichkeit zurückgeholt. Aber handelte es sich beim Böll-Boom des vergangenen Jahres letztlich nur um einen kurzfristigen Hype, einen austauschbaren Ausdruck unserer Eventkultur, oder kann von der Wiederentdeckung eines großen Autors gesprochen werden? Dieser Frage gehen die Veranstaltungen der Heinrich-Böll-Woche anhand ausgewählter Aspekte nach. Im Einzelnen wird nach der Bedeutung des Dichters für die jüngere Schriftstellergeneration und nach seiner internationalen Reputation gefragt. Sein literarisches Werk wird in exemplarischen Analysen vorgestellt und seine Rezeption durch Literaturkritik und Literaturwissenschaft diskutiert. Nicht zuletzt soll Bölls Bedeutung für die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland reflektiert und die aktuelle Funktion des öffentlichen Intellektuellen überdacht werden.

Gefragt wird also nach dem ‚Was bleibt?‘: Was bleibt von Heinrich Böll und seinem Werk? Was haben wir ihm zu verdanken, und was können wir von ihm immer noch lernen? Was fehlt uns heute, ohne diesen engagierten Schriftsteller, der für seine Zeit und seine Zeitgenossen schrieb? Und woran könnte uns seine Persönlichkeit erinnern – über den Tag hinaus? Antworten auf diese Fragen suchen im gemeinsamen
Gespräch SchriftstellerInnen und KritikerInnen, PublizistInnen und WissenschaftlerInnen. Sie sind – trotz unterschiedlichster Zugänge zu Autor und Werk – alle miteinander als Böll-LiebhaberInnen und -KennerInnen ausgewiesen.

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