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Die Akademie der Künste ist eine von der Bundesrepublik Deutschland getragene Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie hat die Aufgabe, die Künste zu fördern und die Bundesrepublik Deutschland in Angelegenheiten der Kunst und Kultur zu beraten.
Die Akademie soll öffentlich wirken und sich sowohl der Vermittlung neuer künstlerischer Tendenzen als auch der Pflege des kulturellen Erbes widmen. Im Rahmen dieser Aufgaben veranstaltet sie unter anderem Kunst- und Dokumentationsausstellungen, Workshops, Konzerte, Vorträge, Lesungen, Film-, Theater- und Tanz-Aufführungen. Ein wesentlicher Bestandteil der Akademie ist ihr Archiv, dessen Sammlungsgebiet die Geschichte der Akademien der Künste in Berlin und die in ihr vertretenen Kunstsparten umfasst.
Zum Archiv der Akademie der Künste gehören unter anderem die Brecht-Weigel-Gedenkstätte und die Anna Seghers-Gedenkstätte.
Die Brecht-Weigel-Gedenkstätte wurde zu Brechts 80. Geburtstag im Jahr 1978 eröffnet. Sie befindet sich im Seitenflügel des Brecht-Hauses, das außerdem das Bertolt Brecht-Archiv mit dem Helene Weigel-Archiv sowie das Literaturforum im Brecht-Haus beherbergt. Gedenkstätte und Archive gehören zur Akademie der Künste.
Bertolt Brecht lebte in seiner Wohnung in der ersten Etage von Oktober 1953 bis zu seinem Tode am 14. August 1956. Ihn hatten vor allem die Nähe zum Berliner Ensemble, zur Akademie und die historischen Friedhöfe nebenan bewogen, diese Wohnung zu beziehen. Die Größe der Zimmer bot Brecht ausreichend Platz für viele Arbeitstische und Raum für Gespräche mit seinen Schülern. Die Wohnung beherbergt auch seine Nachlassbibliothek mit circa 4.000 Bänden, die Benutzern des Bertolt Brecht-Archivs zugänglich ist.
Helene Weigel bewohnte zu Brechts Lebzeiten Räume in der zweiten Etage des Seitenflügels, die sie nach Brechts Tod dem von ihr gegründeten Bertolt Brecht-Archiv zur Verfügung stellte. Im Jahr 1957 zog sie ins Erdgeschoss und lebte in dieser Wohnung bis zu ihrem Tod 1971.
Jeweils drei Räume der Wohnungen sind im Originalzustand erhalten und können im Rahmen einer Führung besichtigt werden.


Kontakt:

Akademie der Künste
Brecht-Weigel-Gedenkstätte
Elke Pfeil
Chausseestr. 125
D 10115 Berlin

Telefon: (030) 2 00 57 18 44
E-Mail: brechtweigelgedenkstaette@adk.de
Webseite: www.adk.de

Veranstaltungen des Mitgliedes

04.05.2018 - 30.09.2018 | Akademie der Künste 100 Jahre Malik-Verlag

John Heartfield gilt als Pionier der politischen Fotomontage, dessen Buchumschläge und gebrauchsgrafischen Arbeiten für den Malik-Verlag und die Arbeiter-Illustrierte-Zeitung (AIZ) von Bertolt Brecht als „Blätter eines großen Satirikers“ bezeichnet wurden. Seit der Eröffnung des Waldsieversdorfer John-Heartfield-Hauses 2010 zeigt das Archiv Bildende Kunst eine Dauerausstellung zu Leben und Werk des Künstlers, die aus Anlass des 100. Jubiläums des Malik-Verlages nun um Dokumente und Fotos aus dem Archiv der Akademie der Künste, Berlin, ergänzt wird.

John-Heartfield-Haus Waldsieversdorf
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09.06.2018 - 09.09.2018 | Akademie der Künste 10. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst: We don’t need another hero

Die Ausstellung am Hanseatenweg eröffnet mit einer temporären Konstruktion, die historische und visuelle Elemente zweier Baudenkmäler und einer historischen Persönlichkeit zusammenführt: Sanssouci, die von 1745 bis 1747 entstandene Sommerresidenz des preußischen Königs Friedrich II. in Potsdam, das von König Henri Christophe 1810 bis 1813 in Milot in Haiti erbaute Palais Sans-Souci und den haitianischen Revolutionär Oberst Jean-Baptiste Sans Souci, der als Versklavter afrikanischer Herkunft 1791 Guerillatruppen in den Kampf gegen die französische Kolonialmacht führte.

Hanseatenweg
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12.08.2018 - 04.11.2018 | Akademie der Künste Dieter Appelt – Vortex. Für Marguerite Duras

Dieter Appelt, der mit seinem Konzept von Notation die Inititalzündung für die gleichnamige Akademie-Ausstellung gegeben hat, knüpft damit in überraschender Weise an seine Auseinandersetzung mit Aufzeichnung, Sequenz und Wiederholung ebenso an wie an seine Begeisterung für die französische Schriftstellerin und Filmemacherin Marguerite Duras. Die Ausstellung umfasst auch Fotografien und Filme, die er in diesem Sinne als Vortex, als Wirbel von aufgezeichneten Bewegungen und als Schnittpunkt zwischen Raum und Zeit versteht. Erstmals gibt er einen Einblick in seine Notizbücher.

Kurt Tucholsky Literaturmuseum
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01.09.2018 - 14.10.2018 | Akademie der Künste Käthe-Kollwitz-Preis 2018. Adrian Piper

„The power of art is unlimited for social change" – bekräftigt Adrian Piper. Mit Themen wie Geschlecht und Rasse erweiterte die amerikanische Künstlerin und analytische Philosophin das Spektrum der Konzeptkunst und des Minimalismus der ersten Generation und hinterfragt damals wie heute die politischen Bedingungen für die Produktionsprozesse von Kunst, deren Rezeption und Bedeutung. Sie vermeidet in ihren Werken eine elitäre Kunstsprache und versucht Situationen herzustellen, in denen die Betrachterinnen und Betrachter unmittelbar reagieren können.

Pariser Platz
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