c/o Eckhard Lange
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Die Werner Bergengruen-Gesellschaft (WeBeGs) wurde 1992 von Frank-Lothar Kroll, heute Professor für Neuere Geschichte an der Technischen Universität Chemnitz, aus der Taufe gehoben, wohl in der Absicht, einer nicht-nazistischen Vorkriegsliteratur wieder zu ihrem Recht zu verhelfen, die von Adorno und den Achtundsechzigern mit einem ideologischen Bannstrahl belegt worden war und deshalb aus den Schullesebüchern und auch aus vielen Literaturgeschichten verschwand. (Noch 1967 war Werner Bergengruen laut einer Spiegel-Umfrage neben Hermann Hesse unter deutschen Studenten der beliebteste Autor.) Über Leben und Werk Werner Bergengruens informieren zahlreiche Internet-Seiten (u.a. www.werner-bergengruen.de; http://www.bad-bad.de/gesch/bergengr.htm).

Seit 1993 im Vereinsregister Erlangen geführt, hat die gemeinnützige WeBeGs nun ihren Sitz nach Uelzen verlegt. Die Gesellschaft hat sich die wissenschaftliche Aufarbeitung von Bergengruens erzählerischem und lyrischem Werk sowie weiterer bedeutender Werke der so genannten »Inneren Emigration« zum Ziel gesetzt, worin sie von einem Wissenschaftlichen Beirat unterstützt wird, dem Germanisten und Historiker in- und ausländischer Universitäten angehören. Präsident ist seit 2007 der Journalist Eckhard Lange, Vizepräsident ist Dr. Winfrid Halder, der Leiter des Gerhart-Hauptmann-Hauses in Düsseldorf, wo sich der Vorstand der WeBeGs auf seiner jüngsten Tagung im Oktober 2007 neu konstituierte. Neben der Durchführung von und Beteiligung an Tagungen sowie der Förderung wissenschaftlicher Arbeiten plant die WeBeGs die Herausgabe einer Schriftenreihe und die Errichtung eines Werner-Bergengruen-Preises.

Die Mitgliedschaft steht allen literarisch Interessierten offen (Jahresbeitrag 30,- €, Paare 50,- €).