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Städtisches Museum Kitzingen / Leonhard-Frank-Gesellschaft

Lebenszeichen aus dem Exil. Leonhard Frank 1937-1950

Städtisches Museum Kitzingen, Landwehrstr. 23,

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Gleimhaus. Museum der deutschen Aufklärung

Wernigerode - Halberstadt. Johann Lorenz Benzler, Bibliothekar im Hause Stolberg-Wernigerode,

Halberstadt

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Mori-Ôgai-Gedenkstätte

„Ein Paradies der Kinder“ – Der westliche Blick auf Kindheit in Japan um 1900

Luisenstr. 39, 10117 Berlin

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Ernst-Barlach-Stiftung Güstrow

Auf der Suche nach der ‚neuen Form‘. Zeichnungen. Druckgraphik und Plastik von Käthe Kollwitz.

Ernst-Barlach-Stiftung Güstrow

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Ernst Barlach Gesellschaft Hamburg e.V.

Georg Baselitz - Gebrochene Helden

Ernst Barlach Museum Wedel

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Städtische Museen Calw

Hermann Hesse: Eine Mythologie des Tessins. Klingsors letzter Sommer illustriert von Sighanda

Hermann Hesse Museum Calw

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Ernst-Barlach-Gesellschaft Hamburg e.V.

Friedensreich Hundertwasser - Wege ins Paradies

Ernst Barlach Museum Ratzeburg

ALG Terminkalender

Ausstellung| Städtische Museen Calw Hermann Hesse: Eine Mythologie des Tessins. Klingsors letzter Sommer illustriert von Sighanda

In dieser Ausstellung werden Aquarelle der Künstlerin Sighanda gezeigt, die im Dialog mit Hermann Hesses Texten und Tessiner Aquarellen stehen, welche er ab 1919, nachdem er sich in der Casa Camuzzi in Montagnola niedergelassen hatte, malte.

Die Handlung der autobiografischen Erzählung „Klingsors letzter Sommer“ ist auf der Collina d’Oro, in Carona, in Lugano und in anderen Orten der Umgebung angesiedelt. Der Maler Klingsor nutzt in diesen Sommertagen fast gierig die Zeit, welche ihm vor dem Tod verbleibt.
Im Wechselspiel zwischen übermächtiger künstlerischer Inspiration und dem ebenso intensiven Willen, die Freuden zu genießen, verbringt der Protagonist seine Tage und Nächte. Aus dieser wunderbaren Verbindung des Vergänglichen mit der Ewigkeit gehen beeindruckende Bilder und Landschaftsimpressionen hervor.

Singhandas Aquarelle stellen eine Art von „carnet de voyage“ dar, die Hermann Hesses Impressionen aufnehmen und eine Verbindung zwischen den Beschreibungen in seiner Erzählung und der heutigen Wirklichkeit einer Reise durch Klingsors Orte herstellen. Die Ortsnamen, welche Klingsor in der Erzählung durchstreift, wurden von Hermann Hesse leicht abgeändert: Montagnola wird zu Castagnetta, Lugano zu Laguno, Carena zu Kareno, Pamblo-Noranco zu Pampambio, Collina d’Oro zu Monte d’Oro, Certenago zu Cartago, Barbengo zu Barengo und Pazzallo zu Pallazzetto. Mit dem Monte Salute ist der San Salvatore gemeint und hinter dem Monte Gennaro verbirgt sich der Monte Gereroso. Auch die Personen haben ihre Entsprechungen in der Realität, so ist beispielsweise „Louis der Grausame“ vom Schweizer Maler und Freund Hermann Hesses Louis Moilliet inspiriert, „Ersilia“ steht für die Malerin Margherita Osswald-Toppi und „die Königin der Gebirge“ für Ruth Wenger, die zukünftige Ehefrau von Hermann Hesse.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Fondazione Hermann Hesse Montagnola.

26.03.2017 bis 01.10.2017 | Hermann Hesse Museum Calw