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Literaturhaus Magdeburg e.V.

Premiere / Das „Tulifäntchen“ von Carl Leberecht Immermann als Hörspielversion.

Literaturhaus

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Ernst-Barlach-Gesellschaft Hamburg e.V.

Friedensreich Hundertwasser - Wege ins Paradies

Ernst Barlach Museum Ratzeburg

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Gleimhaus. Museum der deutschen Aufklärung

Die Macht des Porträts. Hermann Biow - Günter Linke - Thomas Peters.

Halberstadt

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Kleist-Museum

Worte, Worte, nichts als Worte. Wortgeschichten von Luther und Kleist

Kleist-Museum

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Museum für Westfälische Literatur

1968 - Pop, Protest und Provokation

Kulturgut Haus Nottbeck

ALG Terminkalender

Termine am 30.09.2017
Vortrag| Claudius-Gesellschaft e. V. „… Und setzte mich auf Extrapost, Land Asia zu besuchen.“

Im Rahmen der Mitgliederversammlung hält am Sonnabend, 30. September 2017 um 15.00 Uhr im Gemeindehaus der Christus Kirche Hamburg-Wandsbek (Schlossstr. 78, 22041 Hamburg, gegenüber der Kirche) Stephan Lesker M. A. einen Vortrag:

„… Und setzte mich auf Extrapost, Land Asia zu besuchen.“ – Eine Reise zu den „Urkenntnissen“ der Menschheit: Die Asiatische Vorlesung von Matthias Claudius.

Matthias Claudius hat Asien in seinem Leben nie bereist. Dafür hat er sich in seinen Texten oft ausgemalt, wie ein Besuch auf dem fremden Kontinent hätte sein können. Urians Reise um die Welt oder die Nachricht von meiner Audienz beim Kaiser von Japan sind nur zwei Zeugnisse aus seinem Werk, die dies belegen. Die Asiatische Vorlesung, die in der Claudius-Rezeption eher ein Schattendasein führt, ist das umfangreichste Zeugnis der Faszination, die der Schriftsteller für diesen unermesslich großen Kulturraum hegte. Handelt es sich bei seinem Text aber tatsächlich um eine „Vorlesung“? Die Irritationen, die dieser Titel verursachen könnte, hat Claudius eingangs selbst thematisiert – seinem Leser immer einen Schritt voraus. Matthias Claudius gibt Auskunft über einen Raum, der zwar als Ursprung der menschlichen Kultur angesehen wurde, jedoch in Europa als rückständig galt. Er respektiert Asien als Wiege des Menschengeschlechts, und schlägt literarisch Kapital aus der Inkommensurabilität der zivilisatorischen Maßstäbe zwischen Morgen- und Abendland.

Der Vortrag von Stephan Lesker geht dem Text und seinen Quellen nach, stellt ihn in den Kontext des Werkes und zeigt auch, dass Matthias Claudius vom Orient fasziniert war und an ihm seinen (Sprach-)Witz erprobte.

Stephan Lesker M. A. (Jahrgang 1984) studierte von 2005-2011 Germanistik, Philosophie und Kommunikations-wissenschaften an der Universität Rostock, wo er von 2011-2015 Lehrbeauftragter war. Seit 2015 ist Stephan Lesker wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Literatur der Universität Rostock.

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30.09.2017 | Gemeindehaus der Christus Kirche Hamburg-Wandsbek
Mitgliederversammlung| Claudius-Gesellschaft e.V. Jahresmitgliederversammlung

am Sonnabend, 30. September 2017 um 16.15 Uhr

Gemeindehaus der Christus Kirche Hamburg-Wandsbek (Schlossstr. 78, 22041 Hamburg, gegenüber der Kirche)

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30.09.2017 | Gemeindehaus der Christus Kirche Hamburg-Wandsbek
Führungen| Gleimhaus. Museum der deutschen Aufklärung Kuratorenrundgang durch die Sonderausstellung: Die Macht des Porträts...

15:00 Uhr

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30.09.2017 | Gleimhaus
Ausstellung| Städtische Museen Calw Hermann Hesse: Eine Mythologie des Tessins. Klingsors letzter Sommer illustriert von Sighanda

In dieser Ausstellung werden Aquarelle der Künstlerin Sighanda gezeigt, die im Dialog mit Hermann Hesses Texten und Tessiner Aquarellen stehen, welche er ab 1919, nachdem er sich in der Casa Camuzzi in Montagnola niedergelassen hatte, malte.

Die Handlung der autobiografischen Erzählung „Klingsors letzter Sommer“ ist auf der Collina d’Oro, in Carona, in Lugano und in anderen Orten der Umgebung angesiedelt. Der Maler Klingsor nutzt in diesen Sommertagen fast gierig die Zeit, welche ihm vor dem Tod verbleibt.
Im Wechselspiel zwischen übermächtiger künstlerischer Inspiration und dem ebenso intensiven Willen, die Freuden zu genießen, verbringt der Protagonist seine Tage und Nächte. Aus dieser wunderbaren Verbindung des Vergänglichen mit der Ewigkeit gehen beeindruckende Bilder und Landschaftsimpressionen hervor.

Singhandas Aquarelle stellen eine Art von „carnet de voyage“ dar, die Hermann Hesses Impressionen aufnehmen und eine Verbindung zwischen den Beschreibungen in seiner Erzählung und der heutigen Wirklichkeit einer Reise durch Klingsors Orte herstellen. Die Ortsnamen, welche Klingsor in der Erzählung durchstreift, wurden von Hermann Hesse leicht abgeändert: Montagnola wird zu Castagnetta, Lugano zu Laguno, Carena zu Kareno, Pamblo-Noranco zu Pampambio, Collina d’Oro zu Monte d’Oro, Certenago zu Cartago, Barbengo zu Barengo und Pazzallo zu Pallazzetto. Mit dem Monte Salute ist der San Salvatore gemeint und hinter dem Monte Gennaro verbirgt sich der Monte Gereroso. Auch die Personen haben ihre Entsprechungen in der Realität, so ist beispielsweise „Louis der Grausame“ vom Schweizer Maler und Freund Hermann Hesses Louis Moilliet inspiriert, „Ersilia“ steht für die Malerin Margherita Osswald-Toppi und „die Königin der Gebirge“ für Ruth Wenger, die zukünftige Ehefrau von Hermann Hesse.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Fondazione Hermann Hesse Montagnola.

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26.03.2017 bis 01.10.2017 | Hermann Hesse Museum Calw
Ausstellung| Mori-Ôgai-Gedenkstätte der Humboldt-Universität zu Berlin Die gefangene Nachtigall - fotografische Haiku-Interpretationen von Nadja Siegl

Sonderausstellung

Die zufällige Begegnung mit einem Band japanischer Haiku „Vollmond und Zikadenklänge“ aus dem Jahr 1956 inspirierte Nadja Siegl zu einer stillen, meditativen Serie mit Kompositionen aus farbreduzierten Fotografien, Verstiteln und roten Farbakzenten. Erinnerte Lyrik und die Affinität zu den ästhetischen Prinzipien der Kurzgedichte mit ihren strengen Formvorgaben, der Fokussierung auf Natur und Jahreszeiten gehen über das Auge der Fotografin eine ganz eigene Verbindung zwischen den Kulturen ein.

“Motive andeuten, aussparen, reduzieren und damit Ideen frei übersetzen - das sollen diese Bilder. Die dem Haiku eigene Prägnanz, in wenigen Worten ein Gedankenbild zu schaffen, ist Inspirationsquelle für die Arbeiten dieser Serie. Die Bilder wollen das Wesen der Dichtungsart Haiku aufgreifen und sich durch neue Interpretation klar von der klassischen Illustration absetzen. Inhalte der Haiku werden neu abgebildet, die Fotos löse ich vom Wortlaut. Dazu wird rote Tempera bewusst in aufbrechender Art verwendet.” Nadja Siegl

Vernissage am 6. Juli 2017, 18-20 Uhr

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06.07.2017 bis 06.10.2017 | Mori-Ôgai-Gedenkstätte Raum 2
Ausstellung| Buddenbrookhaus "What a family!" Die Manns von 1945 bis heute

Die Familie Mann, die ins Exil geflohen war und jahrelang für ein anderes, besseres Deutschland gekämpft hat, erlebt das Ende des Nazionalsozialismus.
Doch die Belastungen der Vergangenheit lassen sich heute noch nicht vertreiben.

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25.06.2017 bis 19.11.2017 | Buddenbrookhaus Lübeck
Ausstellung| Ernst-Barlach-Gesellschaft Hamburg e.V. Friedensreich Hundertwasser - Wege ins Paradies

Eine Ausstellung mit Werken von Friedensreich Hundertwasser kommt in gewisser Weise einer Rückkehr an die leuchtenden, koloristischen Quellen unserer Paradiesvorstellungen gleich: Wir sehen intakte Natur, überbordende Farben, gleißendes Licht, glückliche Bewohner einer menschgemäßen Architektur.


ÖFFNUNGSZEITEN: Di. bis So. 11-17 Uhr

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09.04.2017 bis 26.11.2017 | Ernst Barlach Museum Ratzeburg
Ausstellung| Gleimhaus. Museum der deutschen Aufklärung Die Macht des Porträts. Hermann Biow - Günter Linke - Thomas Peters.

Positionen der Menschenfotografie

Die Macht des Porträts liegt in dessen Vermögen, durch das Gesicht die Seele des Menschen zu zeigen und den Betrachter zu bewegen. Die Ausstellung bringt die Positionen Günter Linkes (geb. 1943), Thomas Peters‘ (geb. 1964) sowie des Daguerreotypisten Hermann Biow (1804-1850) in einen Zusammenhang mit Gleims Porträtgalerie der Dichter und Denker der Aufklärung. Linke ist bekannt geworden als Porträtist der Filmwelt. Seine fotografische Sprache verfügt über psychologische Tiefe und eine ausgeprägte erzählerische Dimension. Thomas Peters hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Menschen von besonderer Integrität und gesellschaftlicher Wirksamkeit zu porträtieren. Er zeigt die Person in ihrem unanfechtbaren Menschsein, radikal posenlos. Der Daguerreotypist Hermann Biow plante vor über 150 Jahren eine monumentale Sammlung von Aufnahmen der wichtigsten Köpfe des Landes.

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30.09.2017 bis 07.01.2018 | Halberstadt
Ausstellung| Museum für Westfälische Literatur 1968 - Pop, Protest und Provokation

Die Austellung "Pop, Protest und Provokation" zeigt anhand literarischer, fotografischer und filmischer Dokumente, eine westfähliche lebendige Underground-Szene.
Beginn: 16:00 Uhr

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24.09.2017 bis 28.01.2018 | Kulturgut Haus Nottbeck