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Literaturhaus Magdeburg e.V.

Premiere / Das „Tulifäntchen“ von Carl Leberecht Immermann als Hörspielversion.

Literaturhaus

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Ernst-Barlach-Gesellschaft Hamburg e.V.

Friedensreich Hundertwasser - Wege ins Paradies

Ernst Barlach Museum Ratzeburg

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Gleimhaus. Museum der deutschen Aufklärung

Die Macht des Porträts. Hermann Biow - Günter Linke - Thomas Peters.

Halberstadt

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Kleist-Museum

Worte, Worte, nichts als Worte. Wortgeschichten von Luther und Kleist

Kleist-Museum

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Museum für Westfälische Literatur

1968 - Pop, Protest und Provokation

Kulturgut Haus Nottbeck

ALG Terminkalender

Termine am 28.09.2017
Vortrag| Lessing-Akademie e.V. Wolfenbüttel Christine Schramm (Bamberg): Lessing und das klassische Erzählkino

In der Reihe Jüngere Lessing- und Aufklärungsforschung stellt unser Mitglied Christine Schramm das Ergebnis ihrer jüngsten Forschung vor.

Christine Schramm aus Bamberg spricht über das Thema: Lessing und das klassische Erzählkino. Lessing hat durch seine Dramenreform und die Psychologisierung des Theaters eine Tradition begründet, die heute auf der Bühne zwar oft für überholt gilt, auf der Leinwand aber gepflegt wird, ohne dass den Filmschaffenden die Wurzeln dieser Tradition bewusst wäre. Spannende These!

Beginn ist um 19.30 Uhr

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28.09.2017 | Lessinghaus Wolfenbüttel
Veranstaltung| Christoph Martin Wieland-Stiftung Biberach Verleihung des Wieland-Übersetzerpreises

Am Donnerstag, 28. September 2017, wird um 19 Uhr in der Gigelberghalle der Christoph Martin Wieland-Übersetzerpreis an Andreas Jandl und Frank Sievers verliehen.

Andreas Jandl und Frank Sievers erhalten den Christoph Martin Wieland-Übersetzerpreis 2017, der dieses Jahr zum 20. Mal vom Freundeskreis zur Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e.V. ausgeschrieben wurde. Gemeinsam haben Jandl und Sievers erstmals The Peregrine von J.A. Baker ins Deutsche übersetzt. Unter dem Titel Der Wanderfalke erschien ihre Übersetzung 2014 in der von Judith Schalansky herausgegebenen Reihe NATURKUNDEN bei Matthes & Seitz in Berlin.

Die fünfköpfige Jury, der die Übersetzerinnen Martina Kempter, Karin Uttendörfer und Elsbeth Ranke, sowie Hannes Hintermeier (FAZ) und der Germanist Prof. Dr. Dieter Martin (Universität Freiburg) angehörten, begründet ihre Entscheidung so:

„J. A. Bakers The Peregrine (1967) ist ein Klassiker der philosophisch-literarischen Naturbetrach-tung, prägend für das bis heute fruchtbare Genre des "nature writing". Das in Tagebuchform gefasste Buch, in dem der Autor den Raubvogel in der Landschaft von Essex von Oktober bis April verfolgt und beobachtet, zeichnet sich durch eine extreme Einfühlung des Beobachters in den Falken aus, ja durch seine allmähliche Verschmelzung mit ihm. Wie Baker finden und schaffen Andreas Jandl und Frank Sievers für diesen Prozess eine neue, ganz eigene Sprache – konzentriert, atmosphärisch dicht, bildkräftig und klangvoll –, die sich Blick und Wesen des Tiers zu eigen und dem Leser erlebbar macht. Die Genauigkeit und elementare Wucht der Übersetzung macht die Lektüre zum spektakulären Erlebnis, als sähe man Welt und Natur mit den Augen des Wanderfalken.“

Anmeldungen zur Preisverleihung werden unter wieland-museum@biberach-riss.de oder per Fax unter 07351 51-85161 entgegengenommen.

Hintergrund:
Der Christoph Martin Wieland-Übersetzerpreis wird alle zwei Jahre vom Freundeskreis zur Förde-rung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e. V. ausgeschrieben und verliehen. Das Preisgeld in Höhe von 12.000 Euro stellt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg zur Verfügung. Die Preisverleihung organisiert die Wieland-Stiftung Biberach.

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28.09.2017 | Gigelberghalle, Jahnstraße 1, 88400 Biberach
Ausstellung| Städtische Museen Calw Hermann Hesse: Eine Mythologie des Tessins. Klingsors letzter Sommer illustriert von Sighanda

In dieser Ausstellung werden Aquarelle der Künstlerin Sighanda gezeigt, die im Dialog mit Hermann Hesses Texten und Tessiner Aquarellen stehen, welche er ab 1919, nachdem er sich in der Casa Camuzzi in Montagnola niedergelassen hatte, malte.

Die Handlung der autobiografischen Erzählung „Klingsors letzter Sommer“ ist auf der Collina d’Oro, in Carona, in Lugano und in anderen Orten der Umgebung angesiedelt. Der Maler Klingsor nutzt in diesen Sommertagen fast gierig die Zeit, welche ihm vor dem Tod verbleibt.
Im Wechselspiel zwischen übermächtiger künstlerischer Inspiration und dem ebenso intensiven Willen, die Freuden zu genießen, verbringt der Protagonist seine Tage und Nächte. Aus dieser wunderbaren Verbindung des Vergänglichen mit der Ewigkeit gehen beeindruckende Bilder und Landschaftsimpressionen hervor.

Singhandas Aquarelle stellen eine Art von „carnet de voyage“ dar, die Hermann Hesses Impressionen aufnehmen und eine Verbindung zwischen den Beschreibungen in seiner Erzählung und der heutigen Wirklichkeit einer Reise durch Klingsors Orte herstellen. Die Ortsnamen, welche Klingsor in der Erzählung durchstreift, wurden von Hermann Hesse leicht abgeändert: Montagnola wird zu Castagnetta, Lugano zu Laguno, Carena zu Kareno, Pamblo-Noranco zu Pampambio, Collina d’Oro zu Monte d’Oro, Certenago zu Cartago, Barbengo zu Barengo und Pazzallo zu Pallazzetto. Mit dem Monte Salute ist der San Salvatore gemeint und hinter dem Monte Gennaro verbirgt sich der Monte Gereroso. Auch die Personen haben ihre Entsprechungen in der Realität, so ist beispielsweise „Louis der Grausame“ vom Schweizer Maler und Freund Hermann Hesses Louis Moilliet inspiriert, „Ersilia“ steht für die Malerin Margherita Osswald-Toppi und „die Königin der Gebirge“ für Ruth Wenger, die zukünftige Ehefrau von Hermann Hesse.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Fondazione Hermann Hesse Montagnola.

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26.03.2017 bis 01.10.2017 | Hermann Hesse Museum Calw
Ausstellung| Mori-Ôgai-Gedenkstätte der Humboldt-Universität zu Berlin Die gefangene Nachtigall - fotografische Haiku-Interpretationen von Nadja Siegl

Sonderausstellung

Die zufällige Begegnung mit einem Band japanischer Haiku „Vollmond und Zikadenklänge“ aus dem Jahr 1956 inspirierte Nadja Siegl zu einer stillen, meditativen Serie mit Kompositionen aus farbreduzierten Fotografien, Verstiteln und roten Farbakzenten. Erinnerte Lyrik und die Affinität zu den ästhetischen Prinzipien der Kurzgedichte mit ihren strengen Formvorgaben, der Fokussierung auf Natur und Jahreszeiten gehen über das Auge der Fotografin eine ganz eigene Verbindung zwischen den Kulturen ein.

“Motive andeuten, aussparen, reduzieren und damit Ideen frei übersetzen - das sollen diese Bilder. Die dem Haiku eigene Prägnanz, in wenigen Worten ein Gedankenbild zu schaffen, ist Inspirationsquelle für die Arbeiten dieser Serie. Die Bilder wollen das Wesen der Dichtungsart Haiku aufgreifen und sich durch neue Interpretation klar von der klassischen Illustration absetzen. Inhalte der Haiku werden neu abgebildet, die Fotos löse ich vom Wortlaut. Dazu wird rote Tempera bewusst in aufbrechender Art verwendet.” Nadja Siegl

Vernissage am 6. Juli 2017, 18-20 Uhr

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06.07.2017 bis 06.10.2017 | Mori-Ôgai-Gedenkstätte Raum 2
Ausstellung| Buddenbrookhaus "What a family!" Die Manns von 1945 bis heute

Die Familie Mann, die ins Exil geflohen war und jahrelang für ein anderes, besseres Deutschland gekämpft hat, erlebt das Ende des Nazionalsozialismus.
Doch die Belastungen der Vergangenheit lassen sich heute noch nicht vertreiben.

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25.06.2017 bis 19.11.2017 | Buddenbrookhaus Lübeck
Ausstellung| Ernst-Barlach-Gesellschaft Hamburg e.V. Friedensreich Hundertwasser - Wege ins Paradies

Eine Ausstellung mit Werken von Friedensreich Hundertwasser kommt in gewisser Weise einer Rückkehr an die leuchtenden, koloristischen Quellen unserer Paradiesvorstellungen gleich: Wir sehen intakte Natur, überbordende Farben, gleißendes Licht, glückliche Bewohner einer menschgemäßen Architektur.


ÖFFNUNGSZEITEN: Di. bis So. 11-17 Uhr

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09.04.2017 bis 26.11.2017 | Ernst Barlach Museum Ratzeburg
Ausstellung| Museum für Westfälische Literatur 1968 - Pop, Protest und Provokation

Die Austellung "Pop, Protest und Provokation" zeigt anhand literarischer, fotografischer und filmischer Dokumente, eine westfähliche lebendige Underground-Szene.
Beginn: 16:00 Uhr

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24.09.2017 bis 28.01.2018 | Kulturgut Haus Nottbeck