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Gleimhaus. Museum der deutschen Aufklärung

Menschen! Porträtfotografien von Thomas Peters

Halberstadt

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Günter Grass-Haus

Ringelnatz. Kunst und Komik.

Günter Grass-Haus, Lübeck

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Joachim-Ringelnatz-Verein e.V.

Woher die Ringelnatz-Kachel kam - Die Colditzer Künstlerin Irmgard Sander

Ringelnatz-Geburtshaus, Wurzen

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Buddenbrookhaus

"Im Westen nichts Neues" - Remarques Roman in Text und Bild

Buddenbrookhaus, Mengstraße 4, 23552 Lübeck

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Kurt Tucholsky Literaturmuseum

Sabine Curio: Einblicke

Kurt Tucholsky Literaturmuseum, Schloss Rheinsberg

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Theodor Storm-Gesellschaft e.V.

Martin Lerch: Bilder zu Theodor Storms Erzählungen

Storm-Haus, 25813 Husum

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Literaturmuseum der Moderne

»German Fever. Beckett in Deutschland«

Literaturmuseum der Moderne, Marbach

Aktuell: ALG-Umschau Nr. 57




Das aktuelle Heft enthält u.a. folgende Beiträge


 

Hommage an das Jahr 1968 - Im Museum für Westfälische Literatur


Mori-Ôgai-Gedenkstätte: Zwischen den Kulturen und zwischen allen Stühlen


Manfred Bosch - Literarischer Sekretär der Region


Proust und die Frauen


Wir wünschen viel Freude bei der Lektüre!

Projektförderung durch die ALG


1. Förderanträge
2. Förderkriterien
3. Förderpraxis
4. Hilfe bei Anträgen und Abrechnungen
5. Allgemeine Grundsätze

Fragenkatalog im Antragsformular
Verfahren der Antragsbewilligung



Verfahren der Antragsbewilligung


Welche Schritte unternommen werden müssen, um die Fördergelder der ALG zu erhalten


Sofern der Vorstand der ALG sich für die Förderung eines Projektes ausgesprochen hat, werden Sie von der Geschäftsstelle so schnell wie möglich nach der Vorstandssitzung schriftlich darüber informiert.
In diesem ersten Schreiben finden Sie die Formulierung, daß Ihnen die Förderung "in Aussicht" gestellt wird. In der Regel liegt zum Zeitpunkt der Entscheidungen des Vorstands noch kein Bescheid über die bewilligten Mittel des Bundes für das nachfolgende Jahr vor. Das liegt daran, daß die ALG selbst nicht institutionell, sondern aus Projektmitteln gefördert wird. Erst in den ersten Monaten des neuen Jahres erhält die ALG vom Bundesverwaltungsamt (BVA) einen Bescheid über die Förderung durch den Bund. Nur dann kann die Förderung durchgeführt werden bzw. zugesagt werden.

Allerdings hat diese Formulierung auch noch einen anderen Hintergrund, der in den Handlungsbereich der beantragenden Einrichtung fällt. Beispielsweise kann es vorkommen, daß eine Förderung für ein Projekt beantragt wurde, das dann nicht in dem geplanten Umfang durchgeführt werden kann (z. B. weil Mittel nicht eingeworben werden können). Bei der im Schreiben der Geschäftsstelle "in Aussicht gestellten" Förderungssumme handelt es sich um eine "Höchstsumme". Das heißt, wenn ein Projekt z. B. mit 50.000 Euro veranschlagt wurde und dann auf 20.000 Euro reduziert werden muß, weil sich nicht genügend Sponsoren finden, das Programm nicht realisierbar ist o. a., kann die ALG selbstverständlich eine Förderung beispielsweise in diesem Fall in Höhe von 10.000 Euro nicht aufrecht erhalten. Die Fördersumme würde sich dann entsprechend prozentual verringern. Die "in Aussicht gestellte" (Höchst)Fördersumme wäre also hinfällig.

In dem ersten Schreiben finden Sie ebenfalls den Hinweis, daß Sie spätestens sechs bis acht Wochen vor Veranstaltungsbeginn unaufgefordert einen endgültigen ausgeglichenen Finanzplan an die Geschäftsstelle der ALG schicken müssen. Den endgültigen Finanzplan benötigen wir, da in den seltensten Fällen die zum Zeitpunkt der Antragstellung geplante Finanzierung bestehen bleibt.

Da es sich um Projektfördermittel handelt, dürfen wir Ihnen die Mittel frühestens 8 Wochen vor Beginn der Veranstaltung zur Verfügung stellen. Sofern es sich um langfristig zu planende Projekte wie beispielsweise Ausstellungen handelt, findet sich in Absprache mit der Geschäftsstelle der ALG sicherlich auch ein anderer Weg, bzw. kann der vorzeitige Maßnahmebeginn gestattet werden.

Wichtig ist auch, daß wir von Ihnen ein endgültiges Programm zu diesem Zeitpunkt erhalten.

Anhand dieser von Ihnen eingereichten Unterlagen müssen wir überprüfen, ob das von Ihnen dann durchzuführende Projekt auch dem entspricht, für das Sie einen Antrag eingereicht hatten. Veränderungen innerhalb der Referentenlisten, kleinere Programmerweiterungen, -abänderungen oder ­-ausfälle haben hinsichtlich der Förderung keine Auswirkungen. Gegenstandslos sind auch kleinere Veränderungen im Finanzplan oder in einzelnen Positionen desselben, sofern es sich im Zusammenhang um zu vernachlässigende Beträge handelt (z. B. war das Projekt mit 50.000 Euro veranschlagt, kostet dann aber nur 49.000 Euro u. ä.). Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle der ALG.

Der dann von Ihnen eingereichte Finanzplan und das endgültige Programm werden Grundlage des dann von uns ausgestellten Fördervertrages. In diesem Fördervertrag, der rechtsverbindlich unterschrieben werden muss, finden Sie alle für die Förderung notwendigen Angaben:


  • auf welches Projekt sich die Förderung bezieht
  • (Thema der Veranstaltung, Veranstaltungsdatum, Veranstaltungsort)
  • die Art der Finanzierung
  • (in aller Regel fördert die ALG im Rahmen der Fehlbedarfsfinanzierung)
  • die Höhe der Fördersumme
  • ggf. auf welche Positionen im Finanzplan sich die Förderung bezieht
  • (dies ist z. B. bei mehreren Förderungen durch verschiedene Zuwendungsgeber sehr hilfreich)
  • daß die Bundeshaushaltsordnung, insbesondere die Bestimmungen für Projektförderungen zu beachten sind
  • wie und in welchem Zeitraum eine Abrechnung des Projektes vorgelegt werden muß
  • daß und auf welche Weise auf die Förderung der ALG hingewiesen werden muß
  • daß nicht verbrauchte Mittel zurückgezahlt werden müssen
  • und unter welchen Bedingungen die ALG von dem Vertrag zurücktritt.


Auch nach Auffassung der Prüferinnen des Bundesverwaltungsamtes ist dieser Fördervertrag eigentlich zu lang und mit zu viel "beamtendeutsch" bestückt. Andererseits haben wir aber gerade vom Bundesverwaltungsamt von dem für uns zuständigen Referat bestimmte Auflagen (bis hin zur vorgegebenen Formulierung) bekommen, was genau in diesem Fördervertrag zu stehen hat. Die ALG selbst würde eine einfachere Methode bevorzugen. Daran arbeiten wir noch. Nach Auffassung des Bundesverwaltungsamtes müssen auch alle rechtlichen Belange geklärt und aufgeführt sein.

Den Förderbetrag erhalten Sie auf das Konto der Einrichtung überwiesen, wenn Sie den  rechtsverbindlich unterschriebenen Fördervertrag an die Geschäftsstelle zurückgeschickt haben. Sobald uns der unterschriebene Fördervertrag vorliegt, wird der Betrag von uns überwiesen.

Im Verwendungsnachweis, der Abrechnung der Projektgelder, listen Sie die entsprechenden Positionen, wie sie Sie auch im Finanzplan angeführt hatten. In aller Regel wird zunächst das "vereinfachte" Abrechnungsverfahren druchgeführt. Dieses Verfahren bedeutet, daß Sie die entsprechenden Kosten auflisten, aber keine Belege mehr beilegen müssen. In einzelnen Fällen oder bei Unstimmigkeiten können die Originalbelege nachgefordert werden.

Festzuhalten bleibt, daß das ganze Verfahren zwar einigermaßen bürokratisch durchgeführt werden muß, aber die ALG sehr bemüht und bestrebt ist, den Aufwand so gering wie möglich zu halten. Aller Erfahrung nach hat sich gezeigt, daß im einzelnen Gespräch Unklarheiten und Unsicherheiten schnell ausgeräumt werden können. Empfehlenswert ist auf alle Fälle, sich bei allen Fragen, die in diesem Zusammenhang stehen, direkt an die Geschäftsstelle der ALG zu wenden. Bisher hat sich immer eine Lösung finden lassen, die nicht nur dem Zuwendungsrecht, sondern auch dem Antragsteller gerecht wurde.