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Die im Jahr 2009 gegründete Christoph Martin Wieland-Stiftung Biberach ist eine kommunale Stiftung bürgerlichen Rechts. Unter dem Dach der Wieland-Stiftung befinden sich das Wieland-Museum und das Wieland-Archiv. Mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm, wissenschaftlichen Arbeiten und Publikationen trägt die Stiftung zum Andenken an Wielands Werk und Leben bei.
Christoph Martin Wieland (1733-1813) war für eine Zeit lang der meistgelesene und bestbezahlte Schriftsteller des 18. Jahrhunderts. Der größte Sohn Biberachs gilt als Wegbereiter der Weimarer Klassik und reformierte die Literatur in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Das Wieland-Museum befindet sich in Wielands ehemaligem Gartenhaus, das er in der Zeit von 1766-1769 mietete. Hier konnte der Schriftsteller inmitten einer wunderschönen Umgebung ungestört arbeiten und verfasste einen Großteil seiner in Biberach entstandenen Werke. Die Ausstellung widmet sich Wielands Leben, Werk und seiner Wirkung. Der Fokus liegt auf seiner Schaffenszeit in Biberach.
Das Wieland-Archiv ist eine international anerkannte Forschungsstätte mit rund 16.000 Bänden, welche die Werke von Christoph Martin Wieland und die seiner Zeitgenossen umfasst.
Darüber hinaus gibt es Handschriften, Sekundärliteratur zu Wielands Werk und Person sowie Sondersammlungen zu der Schriftstellerin Sophie von La Roche und dem Komponisten Justin Heinrich Knecht. Eine Besonderheit des Archivs ist die rekonstruierte Bibliothek Wielands.

Kontakt:

Christoph Martin Wieland-Stiftung Biberach
Waldseer Straße 31
D 88400 Biberach

Museumsname: Wieland-Museum Biberach an der Riß
Leitung: Kerstin Bönsch, M.A.
Vorsitzender: Oberbürgermeister Norbert Zeidler
Telefon: (07351) 5 14 58
Fax: (07351) 5 185458
E-Mail: wieland-museum@biberach-riss.de
Webseite: www.wieland-museum.de