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Die 1953 vom Bremer Senat gegründete Stiftung ist nach dem Ehrenbürger der Stadt, dem Dichter, Übersetzer, Architekten und Innenarchitekten Rudolf Alexander Schröder (1878-1962), benannt. Der Zweck der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung ist die Erfüllung und Förderung kultureller Aufgaben, die sie sich aus eigener Initiative setzt oder die ihr von Seiten des Landes übertragen werden.
Die Stiftung vergibt seit 1954 jährlich den mit Euro 20.000 dotierten Bremer Literaturpreis. Der Preis wird deutschsprachigen Schriftstellern und Dichtern und nur für Werke verliehen, die im Druck erschienen sind oder, falls es sich um Bühnenwerke handelt, im Bühnenmanuskript vorliegen.
Seit 1977 wird der Bremer Literaturpreis durch einen Förderpreis ergänzt, der seit 2005 in Höhe von Euro 6.000 von der Öffentlichen Versicherung Bremen (ÖVB) finanziert wird.
Beide Preise werden alljährlich am 26. Januar, dem Geburtstag Rudolf Alexander Schröders, im Bremer Rathaus verliehen.
Die Stiftung fördert zudem in der Woche der Preisverleihung literarische Veranstaltungen in Bremen, die sich seit 1976 als jeweils thematisch angelegte »Literarische Woche« einen Namen gemacht haben.





Kontakt:

Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung
c/o Stadtbibliothek Bremen
Am Wall 201
D 28195 Bremen

Vorsitzender: Michael Sieber
Telefon: (0421) 361-4046 und 361-4757
Fax: (0421) 3 61 69 03
E-Mail: sekretariat@stadtbibliothek.bremen.de
Webseite: www.rudolf-alexander-schroeder-stiftung.de

Veranstaltungen des Mitgliedes

16.01.2018 - 16.01.2018 | Rudolf Alexander Schröder Stiftung 42. LITERARISCHE WOCHE BREMEN – Lea Schneider: »Chinabox - Neue Lyrik aus der Volksrepublik«

Beginn: 18 Uhr, Eintritt frei
Seit über zwanzig Jahren ist in Deutschland keine repräsentative Sammlung chinesischer Gegenwartslyrik mehr erschienen. CHINABOX öffnet erstmals wieder das Fenster zu einer Lyrikszene, die so lebendig und vielfältig ist wie die Volksrepublik selbst. Die zweisprachige Anthologie enthält Gedichte von zwölf Dichter_innen, die die chinesische Gegenwartslyrik wesentlich prägen, in Deutschland aber bisher völlig unbekannt sind. Was diese Gedichte verbindet, ist ihre erstaunliche Leichtigkeit im Zusammenbringen verschiedenster Positionen: Der chinesische Kanon trifft auf die europäische Moderne, Gesellschaftskritik auf Sprachspiele, Industrie auf Akademie. Gut hundert Übersetzungen, die den Originalen an Frische und Gegenwärtigkeit in nichts nachstehen, erzeugen keine Exotik, sondern Lust an der fremden Sprache. Mit Illustrationen, die selbst polyglott erscheinen, bringt die Anthologie CHINABOX die Vielfalt und Komplexität der chinesischen Gegenwart in ein Buch.
Im Rahmenprogramm der Literarischen Woche stellt die Herausgeberin und Übersetzerin Lea Schneider das Buch vor. -
Kooperationspartner: Konfuzius Institut Bremen

Stadtbibliothek Bremen – Zentralbibliothek / Wall-Saal
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19.01.2018 - 19.01.2018 | Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung Arno Frank: »So, und jetzt kommst Du« / Julia Wolf: »Walter Nowak bleibt liegen«

42. LITERARISCHE WOCHE BREMEN
Beginn: 19 Uhr, Eintritt: 6 / 4 EUR erm.

Die Autor/-innen Julia Wolf und Arno Frank stellen ihre Romane vor.
In „Walter Nowak bleibt liegen“ erzählt Julia Wolf, mit der Lebensdarstellung eines Mannes in der hessischen Provinz, ein Psychogramm der besonderen Art.
Arno Frank erzählt in seinem Debütroman eine ebenso tragische wie komische Familiengeschichte in der pfälzischen Provinz der Achtzigerjahre.
Moderation: Jens Laloire
Kooperationspartner: Bremer Volkshochschule, Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung

Stadtbibliothek Bremen – Zentralbibliothek / Wall-Saal
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22.01.2018 - 22.01.2018 | Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung 42. LITERARISCHE WOCHE BREMEN – Lucas Vogelsang: »Heimaterde«

Beginn: 19 Uhr, Eintritt: 6 / 4 EUR erm.

Vietnamesen, die Zuwanderern Deutsch beibringen, Türken, die auf die Mittagsruhe pochen, Iraner, die ihre Gartenzwerge bemalen, oder ein Politiker mit palästinensischen Wurzeln, der dem Stammtisch erklärt, was Deutschsein heute bedeutet. Lucas Vogelsang fährt vom Berliner Wedding aus quer durch die Bundesrepublik und trifft Menschen, die von Herkunft und Identität erzählen. In Pforzheim, Rostock-Lichtenhagen oder Castrop-Rauxel. So reist er hinein in die Gegenwart unseres Landes – „Heimaterde“ stellt sich der großen Frage, wer wir sind.
Moderation: Tim Schomacker
Kooperationspartner: Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung

Stadtbibliothek Bremen – Zentralbibliothek / Wall-Saal
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23.01.2018 - 23.01.2018 | Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung 42. LITERARISCHE WOCHE BREMEN – Zsuzsa Bánk: »Schlafen werden wir später«

Beginn: 19 Uhr, Eintritt: 6 / 4 EUR erm.

Die Schriftstellerin Márta lebt mit Mann und drei Kindern in einer deutschen Großstadt. Obwohl sie ihre Kinder über alles liebt, kämpft sie jeden Tag darum, in ihrem Leben nicht unterzugehen und ihre Arbeit gegen die Zumutungen des Alltags zu verteidigen. Ihre Freundin Johanna hingegen, mit der sie seit früher Kindheit eine innige Freundschaft verbindet, ist Lehrerin im Schwarzwald und kinderlos. Statt mit ihrer Doktorarbeit über Annette von Droste-Hülshoff weiter zu kommen, kämpft sie mit den Gespenstern ihrer Vergangenheit: mit dem Mann, der sie verlassen hat, mit dem Krebs, den sie überwunden geglaubt hat, mit ihrem Vater, der so jung gestorben ist. Jetzt, mit Anfang 40, liegt die Mitte des Lebens hinter ihnen, sind Lebensweichen gestellt, wichtige Entscheidungen getroffen, ist ein Richtungswechsel nicht mehr vorgesehen. Aber soll das alles gewesen sein? Márta und Johanna schreiben einander E-Mails von großer Tiefe, Offenheit und Emotionalität.
Moderation: Katrin Krämer (Radio Bremen).
Kooperationspartner: Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung

Stadtbibliothek Bremen – Zentralbibliothek / Wall-Saal
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25.01.2018 - 25.01.2018 | Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung 42. LITERARISCHE WOCHE BREMEN – »Kirschendiebe oder als der Krieg vorbei war«

Beginn: 16:30 Uhr, Eintritt frei

Szenische Lesung mit Anke Bär.
Es ist das größte Glück der Welt, dass wir hier gelandet sind. Auch wenn es das größte Unglück der Welt ist, das uns hergebracht hat. Lotte wohnt in einem Forsthaus, obwohl ihr Papa gar kein Förster ist. Grund dafür ist der Krieg, der ihrem Cousin Knut den Vater gekommen hat und Lehrer Fettig ein Auge. Seit die grässliche Frau Greßmann im Forsthaus das Sagen hat, ist vieles verboten – Kirschenpflücken zum Beispiel. Doch Lotte lässt sich nicht unterkriegen. Wer Kirschen haben will, muss sie eben klauen. Und dass nur Jungs Lederhosen tragen dürfen, sieht sie schon gar nicht ein! Ein Buch, das von einer Kindheit in der Nachkriegszeit erzählt und zu vielen Gesprächen zwischen den Generationen Anlass gibt.
Im Rahmen der Bremer BuchPremiere – einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe von Bremer Literaturkontor und Stadtbibliothek Bremen. In Kooperation mit der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung

Stadtbibliothek Bremen – Zentralbibliothek / Wall-Saal
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26.01.2018 - 26.01.2018 | Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung 42. LITERARISCHE WOCHE BREMEN – Sasha Marianna Salzmann: »Außer sich«

Beginn: 19 Uhr, Eintritt: 6 / 4 EUR erm.

Wer sagt dir, wer du bist? Davon und von der unstillbaren Sehnsucht nach dem Leben selbst und seiner herausfordernden Grenzenlosigkeit erzählt Sasha Marianna Salzmann in ihrem Debütroman. In der flirrenden, zerrissenen Stadt am Bosporus und in der eigenen Familiengeschichte macht sich Alissa auf die Suche – nach dem verschollenen Bruder, aber vor allem nach einem Gefühl von Zugehörigkeit jenseits von Vaterland, Muttersprache oder Geschlecht. Perspektivenreich, humorvoll und mit großer Unbedingtheit erzählt Sasha Marianna Salzmann von der jungen Generation dieser Heimat-Wanderer, die um die eigene Identität kämpft: sprachlich, politisch und sexuell.
Moderation: Esther Willbrandt (Radio Bremen)
Kooperationspartner: Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung

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28.01.2018 - 28.01.2018 | Rudolf-Alexander-Schröder-Sitftung Lesung der Preisträger des 64. Bremer Literaturpreises

Beginn: 18 Uhr, Eintritt frei
42. LITERARISCHE WOCHE BREMEN
Thomas Lehr, Preisträger des Bremer Literaturpreises 2018, liest aus seinem 2017 im Hanser-Verlag erschienenen Roman »Schlafende Sonne«, die Förderpreisträgerin Laura Freudenthaler aus ihrem 2017 im Literaturverlag Droschl erschienenen Roman »Die Königin schweigt«.
Moderation: Dr. Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung, Vorsitzender der Jury des Bremer Literaturpreises 2018)

Glocke / Kleiner Saal, Domsheide 6-8
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29.01.2018 - 29.01.2018 | Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung Verleihung des 64. Bremer Literaturpreises

Beginn: 12 Uhr, Eintritt frei
Feierliche Verleihung des mit 25.000 EUR dotierten 64. Bremer Literaturpreises an Thomas Lehr für seinen Roman »Schlafende Sonne« und des Förderpreises an Laura Freudenthaler für ihren Roman »Die Königin schweigt« durch den Vorsitzenden der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, Staatssekretär a.D. Michael Sieber.
Begrüßung: Der Senator für Kultur, Bürgermeister Carsten Sieling
Laudationes: Stephan Zweifel auf Thomas Lehr, Dr. Wiebke Porombka auf Laura Freudenthaler
Musik: Natalia Mateo (Gesang) / Dany Ahmad (Gitarre). Natalia Mateo lebt in Osnabrück, ist eine bekannte Jazzsängerin mit polnischen Wurzeln, die auch schon im jazzahead! Showcase auftrat und beim renommierten Label ACT ist. Sie kommt mit Ihrem Partner Dany Ahmad (Gitarre). Mit freundlicher Unterstützung von jazzahead!

Bremer Rathaus / Obere Halle, Am Markt 21
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30.01.2018 - 30.01.2018 | Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung 42. LITERARISCHE WOCHE BREMEN – Thomas Lehr: »Schlafende Sonne«

Beginn: 19 Uhr, Eintritt 6 / 4 EUR erm.

Ein Jahrhundert Deutschland – an einem Tag im Sommer 2011. Rudolf Zacharias reist nach Berlin. Dort will der Dokumentarfilmer die Vernissage seiner früheren Studentin Milena Sonntag besuchen. Thomas Lehrs Roman spielt an einem Sommertag des Jahres 2011 – und zugleich in einem ganzen Jahrhundert. Denn in ihrer Ausstellung zieht Milena nicht nur eine künstlerische Lebensbilanz, sondern die ihrer Zeit. Mit sprachlicher Kraft werden historische Katastrophen neben die privaten Verwicklungen dreier Menschen gestellt, führen die Spuren von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs bis ins heutige Berlin. Thomas Lehr entwickelt ein überwältigendes Fresko dieses deutschen Jahrhunderts: tragisch, komisch, grotesk, und immer wieder ganz persönlich und intim.
Moderation: Silke Behl (Radio Bremen)
Kooperationspartner: Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung

Stadtbibliothek Bremen – Zentralbibliothek / Wall-Saal
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31.01.2018 - 31.01.2018 | Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung 42. LITERARISCHE WOCHE BREMEN – »Kunstwerken auf der Spur – Spezial«

Passend zur Thematik der Literarischen Woche stellt der Kunsthistoriker Detlef Stein wieder einen verborgenen Schatz aus der Graphothek vor. – Kooperationspartner: Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung.
Joseph Beuys, Jörg Immendorf oder Man Ray: Sie sind nur drei prominente Beispiele von vielen namhaften regionalen und internationalen Künstlern, deren Werke sich im Bestand der Graphothek in der Zentralbibliothek befinden. Das Besondere: Alle Kunstwerke können ausgeliehen werden!
Und nicht nur das: Für jene, die mehr über ein ausgewähltes Werk wissen wollen, stellt der Bremer Kunsthistoriker Detlef Stein einmal im Monat einen "verborgenen Schatz" des Bestandes vor. Für alle Kunstliebhaber und die, die es werden wollen, bietet die Reihe spannende Einblicke die Geschichte eines Kunstwerks durch einen absoluten Kunstkenner.
Kooperationspartner: Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung.

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