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Friedrich Hebbel (1813–1863) war einer der großen deutschen Autoren zwischen Klassik und Moderne. „Alles Leben ist Kampf des Individuellen mit dem Universum“ – das war die Erfahrung, die er in seinem Leben machte, und der Grundkonflikt, den er in seinen Dramen gestaltete. Er schuf berühmte Gedichte wie das "Sommerbild" und das "Nachtlied" oder Balladen wie den "Haideknaben". Sein Versepos "Mutter und Kind" beschäftigt sich mit dem Thema Leihmutterschaft. Seine Erzählung "Die Kuh" gilt als eine der ersten deutschen Kurzgeschichten. Seine Tagebücher, von 1835 bis 1863 geführt, sind eines der Gründungswerke der literarischen Moderne in Deutschland. Von Schiller und Kleist zu Brecht und Kafka führt der Weg über Hebbel.

Die Hebbel-Gesellschaft, 1926 in Hebbels Geburtsort Wesselburen gegründet, bemüht sich um die Erschließung und Erforschung von Hebbels Werken, seiner Gedankenwelt, seiner Biographie und seiner Zeit. Wir geben die Wesselburener Ausgabe, die neue historisch-kritische Ausgabe von Hebbels Werken heraus und lassen alljährlich das Hebbel-Jahrbuch mit neuesten Ergebnissen der Forschung erscheinen. Bisher wurden neun Internationale Symposien von uns veranstaltet, zuletzt 2009 in Wien. In Wesselburen treten wir mit Lesungen, Konzerten, Vorträgen und anderen Veranstaltungen in Erscheinung. Einmal jährlich im Mai/Juni halten wir unsere Jahrestagung in Wesselburen ab. Die Hebbel-Gesellschaft ist Gründungsmitglied der ALG.






Kontakt:

Hebbel-Gesellschaft e.V.
c/o Hebbel-Museum
Österstr. 6
D 25764 Wesselburen

Präsident: Prof. Dr. Martin Langner
Telefon: (04833) 41 90
Fax: (04833) 41 91
E-Mail: info@hebbel-gesellschaft.de
Webseite: www.hebbel-gesellschaft.de