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Die Rudolf Borchardt-Gesellschaft wurde 1954 in Bremen auf Initiative von Rudolf Alexander Schröder und Marie Luise Borchardt begründet; seit Juni 1983 hat sie ihren Sitz in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, München. Sie bietet dem passionierten Kenner und Sammler ein Forum des weiterführenden Gesprächs und möchte Historikern und Kunsthistorikern, Altphilologen und Romanisten, Anglisten, Politikwissenschaftlern und Germanisten, deren Arbeitsgebiete Borchardts Schaffen berührt, die Möglichkeit eines interdisziplinären Austauschs geben. Durch kritische Aneignung und verstärkte wissenschaftliche Beschäftigung soll die fundierte Auseinandersetzung mit diesem so voraussetzungsreichen Œuvre weiter gefördert werden. Ein besonders fruchtbares Verhältnis besteht zum Deutschen Literaturarchiv in Marbach; hier war bereits eine größere Anzahl von Borchardt-Dokumenten archiviert, und die Marbacher Institute standen bei der Vorbereitung der Werkausgaben stets hilfreich zur Seite. Zu Beginn des Jahres 1990 ging der Bergener Nachlass Rudolf Borchardts in den Besitz des Deutschen Literaturarchivs über.
Die Gesellschaft führt Arbeitstagungen durch und gibt eine eigene Schriftenreihe heraus. In den »Schriften der Borchardt-Gesellschaft« werden Materialien aus Borchardts Nachlass sowie Aufsätze über Borchardt veröffentlicht.



Kontakt:

Rudolf-Borchardt-Gesellschaft e.V.
c/o Universität Leipzig
Philologische Fakultät
Institut für Germanistik
Beethovenstr. 15
D 04107 Leipzig

Vorsitzender: Prof. Dr. Dieter Burdorf
Telefon: (0341) 9 73 73 90
Fax: (0341) 9 73 73 87
E-Mail: burdorf@uni-leipzig.de
Webseite: www.rudolf-borchardt.eu