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Ausstellung
Monacensia. Literaturarchiv und Bibliothek.
Mein Kopf ist eine Bombe. Jörg Hube. Ein Künstlerleben.
Monacensia. Maria-Theresia-Str. 23, 81675 München
Ausstellung
Faust-Museum und Faust-Archiv
Im Wandel der Jahreszeiten
Galerie, Faust-Archiv, Kirchplatz 9, 75438 Knittlingen
Ausstellung
Erich Kästner Museum
"Gegensatz und Widerspruch"
Erich Kästner Museum, Villa Augustin, Antonstr. 1, 01097 Dresden
Ausstellung
Kleist-Gedenk- und Forschungsstätte e.V. / Kleist-Museum, Stadt Thun, Museum Strauhof, Zürich, Schweizer Kultustiftung
Ich will ein Bauer werden. Heinrich von Kleist und die Schweiz
15230 Frankfurt (Oder)
Ausstellung
Till-Eulenspiegel-Museum Schöppenstedt
unFASSbar - Eulenspiegel 500 Jahre aktuell
Wanderausstellung, siehe oben
Ausstellung
Deutsches Literaturarchiv, Deutsche Schillergesellschaft
1912. Ein Jahr im Archiv
Marbach
Ausstellung
Buddenbrookhaus
Sonderausstellung: 100 Jahre Thomas Manns "Der Tod in Venedig"
Buddenbrookhaus, Mengstraße 4, 23552 Lübeck
Ausstellung
Klassik Stiftung Weimar
Weimarer Klassik: Kultur des Sinnlichen
Schiller-Museum, Weimar
Ausstellung
Das Gleimhaus e.V.
Sammelkultur im Geist der Aufklärung. Die Bibliothek des Hannoveraner Beamten Georg Friedrich Brande
Domplatz 31, 38820 Halberstadt
Zum ersten Mal sind in Deutschland bildkünstlerische Arbeiten des großen Schweizer Schriftstellers Gottfried Keller zu sehen. Das Günter Grass-Haus beleuchtet mit dieser Sonderausstellung die künstlerische und persönliche Identitätssuche des Malerpoeten.
...mehr »Anlässlich der Ausstellung über den Zürcher Malerpoeten Gottfried Keller bietet das erste Lübecker Lyrik-Festival einen Einblick in die Vielfalt der zeitgenössischen Schweizer Literaturszene. Es berücksichtigt Lyriker, die sich verschiedener in der Schweiz gesprochener Sprachen bedienen, und Künstler, deren Werke an der Schnittstelle von Dichtkunst, Prosa und musikalischer Darbietung angesiedelt sind. Mit Ausdrucksformen wie der "Spoken poetry", der "Klangperformance" oder der "Rappoetik" demonstrieren sie die große Bandbreite von Lyrik. Das Günter Grass-Haus widmet sich mit dieser Veranstaltungsreihe jener literarischen Gattung, mit der Günter Grass seine Karriere begann. Das Lyrik-Festival soll in den nächsten Jahren mit wechselnden Schwerpunkten fortgesetzt werden.
...mehr » Öffnungszeiten:
jeweils Dienstag bis Samstag 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Eintritt frei.
Die Bilder der Illustratorin Stefanie Harjes sind eine Mischung verschiedenster Materialien. Ihre Motive sind Tiere, oft Insekten, gern Vögel und Fische, Pilze, immer Blumen und Menschen. Mehrfach waren Bücher mit ihren Bildern, die gleichermaßen Kinder und Erwachsene begeistern, auf den Besten 7 des Deutschlandfunk, sie war nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und sie bekam unter anderem den 2. Preis der Stiftung Buchkunst für ihre Illustrationen zu Texten von Franz Kafka.
Öffnungszeiten der Ausstellung:
dienstags bis sonntags 10-12.30 und 13-17.30 Uhr
Eintritt: 3/2 Euro
Hüppi experimentiert in seinem Werk mit Materialien wie Holz und Papier ebenso wie mit grundlegenden Erscheinungsformen, wie etwa dem Baum, dem Gesicht oder dem Bild selbst. Seine Holzreliefs werden beispielsweise durch Austauschprozesse des Fortnehmens und Hinzufügens bestimmt. Die Flächen werden aufgebrochen und die Spannung zwischen Raum und Fläche wird sichtbar.
Die Ausstellung in der Mahn- und Gedenkstätte Dortmund zeigt das fotographische Werk Armin T. Wegners.
Ausstellungseröffnung:
Donnerstag, 10. Mai 2012 um 19.00 Uhr
Info: www.armin-t-wegner.de
Sonderausstellung im Gellert-Museum:
Jutta Henker, Riechberg: »Quilts und Assemblagen«.
Acrylmalerei von Waltraud Morscheck, Knittlingen.
...mehr »Kabinettausstellung im Erich Kästner Museum
...mehr »Seit Ende 1801 bereiste Heinrich von Kleist die Schweiz. In Nachfolge Rousseaus wollte er als Bauer unter einfachsten ländlichen Bedingungen leben. Die obere Aare-Insel in Thun am Rand des Berner Oberlands sollte hiefür seine neue Heimat werden. Obwohl dieses von vornherein unrealistische Experiment aus mancherlei Gründen scheiterte, war Kleists Schweizer Zeit dennoch überaus bedeutsam für seinen weiteren Werdegang als Dichter. Der historische und literarische Kontext von Kleists Aufenthalt auf dem Thuner "Inseli" wird in der Ausstellung ebenso gezeigt wie dessen kreative Rezeption in Literatur, Malerei und Musik.
...mehr » Die Ausstellung zeigt – erstmals seit 500 Jahren – alle 16 erhaltenen Blätter des ungebundenen Erstdruckes von 1510 oder 1511, und zwar so, dass man alle 32 Seiten betrachten kann, ohne einmal umblättern zu müssen, was man bei einem Buch von diesem Alter und Wert ja nie dürfte. Die Welt des Buches und des Buchdruckes um 1500 bildet den Rahmen für die Präsentation des Originals. Danach wird seine 500-jährige Erfolgsgeschichte zwischen Buchdeckeln und außerhalb nacherzählt, ebenso wie einige der 96 Historien der ältesten Drucke.
Till Eulenspiegel-Museum Schöppenstedt: 26. März bis 17. Juli 2011
Uilenspiegelmuseum Damme: 29. Juli bis 06. November 2011
Till Eulenspiegelmuseum Mölln: 12.Nov. 2011 bis 5. Febr. 2012
Museum Schloss Bernburg: 19. Februar bis 17. Juni 2012
Acht Stücke aus dem Archiv - von Autoren wie Gottfried Benn, Franz Kafka, Heinrich Mann und Rainer Maria Rilke, alle 1912 entstanden - stehen im Mittelpunkt. In unterschiedlichen Versuchsanordnungen werden deren epistemische Dimensionen erforscht. Was lässt sich zeigen, was nur erzählen? Wo sind Objekte als Dinge für sich gegenwärtig?
Die Eröffnung der Ausstellung "1912. Ein Jahr im Archiv" findet um 11 Uhr im Humboldtsaal des Deutschen Literaturarchivs statt. Im Anschluss führen die Kuratoren durch die Ausstellung. Um 15 Uhr stellt Hans Ulrich Gumbrecht sein neues Buch vor: "Nach 1945. Latenz als Ursprung der Gegenwart."
1911 bereist Thomas Mann auf der Suche nach Zerstreuung Italien und Venedig. Innerhalb eines Jahres entsteht die Novelle "Der Tod in Venedig", die Thomas Mann als sehr ernstes, da sehr persönliches Werk, empfindet. Diese Novelle ist bis heute international eine der bekanntesten und populärsten Arbeiten Thomas Manns.
Hundert Jahre nach der Erstveröffentlichung stellt die Ausstellung den Text sinnlich inszeniert in den Mittelpunkt: Die Besucher folgen dem Protagonisten Gustav von Aschenbach auf seiner Reise nach Venedig bis zum „Untergang“ und können die Hintergründe und kunstvollen Strukturen dieser - laut zeitgenössischer Kritik – „meisterhaften“ Novelle entschlüsseln: sehend, lesend und hörend.
Die große Sonderausstellung des Frühjahrs 2012 erschließt die Weimarer Klassik erstmals jenseits ihrer literarisch-ideellen Dimension als eine spezifische 'Kultur des Sinnlichen'. Das Fundament dieser Kultur des Sinnlichen bildete ein ausgeprägtes Interesse an wahrnehmungspsychologischen Phänomenen und materialästhetischen Aspekten. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen drei Kulturpraktiken, die um 1800 tiefgreifende Transformationsprozesse durchlaufen haben: Wohnen, Sammeln und Schreiben. Diese Praktiken vergegenwärtigen, mit welchem Anspruch man im klassischen Weimar die sinnliche Erfahrung zur Richtschnur einer neuen Wohnkultur und zum Maßstab einer reflektierten Kunstbetrachtung erhob. Ausgestellt werden Kunst-, Natur- und Alltagsobjekte, die einen faszinierend neuen Blick auf die Weimarer Klassik eröffnen.
...mehr »Die Frühjahrsausstellung in der Galerie des Faust-Archivs trägt den Titel "Im Wandel der Jahreszeiten." Ausgestellt wird Acrylmalerei der Künstlerin Waltraud Morscheck.
...mehr »Die Ausstellung der Landesbibliothek Oldenburg, kuratiert von Gabriele Crusius, stellt die Bibliothek des Hannoveraner Juristen und Sammlers Georg Friedrich Brandes (1709-1791) anhand ausgewählter Objekte vor und macht deutlich, wie sehr die Sammelkultur im 18. Jahrhundert im Zusammenhang mit der Kultur der Geselligkeit stand.
...mehr » Das Erscheinen der Grimmschen ‚Kinder- und Haus-Märchen’ vor 200 Jahren nimmt das Frankfurter Goethe-Haus zum Anlass, um einen groß angelegten Überblick über die Geschichte romantischer Märchenillustration zu geben. Schließlich war es das Bild als Transportmedium, das den wunderbaren Geschehnissen, von denen in den Märchen der deutschen Romantik berichtet wird, eine greifbare Gestalt verlieh und so der Fantasie einen Anhaltspunkt, aber auch noch einmal neue Nahrung gab. Anhand von illustrierten Büchern, Handzeichnungen, Originalgrafiken und Gemälden wird nicht nur das weite Spektrum der bildkünstlerischen Umsetzung romantischer Märchentexte von Jacob und Wilhelm Grimm, Clemens Brentano, E.T.A. Hoffmann, Novalis, Philipp Otto Runge, Friedrich de la Motte Fouqué, Carl Wilhelm Salice Contessa sowie Armgart und Gisela von Arnim – zwei Töchtern Achim und Bettine von Arnims – gezeigt, sondern auch die immense Vielfalt intermedialer Text/Bild-Beziehungen vorgef
ührt. Zu sehen sind u.a. Illustrationen von Karl Friedrich Schinkel, Ludwig Emil Grimm, George Cruikshank, Eduard von Steinle, Franz Pocci, Moritz von Schwind, Ludwig Richter, Eugen Neureuther, Walter Crane, Otto Ubbelohde, Albert Weisgeber, Max Slevogt, Max Beckmann und David Hockney – viele davon im Original.
Als Begleitpublikation erscheint ein reich bebilderter Katalog.
Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Jugendbuchforschung der Goethe-Universität Frankfurt erarbeitet. Sie wird großzügig gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain und findet im Rahmen von dessen Schwerpunkt „Impuls Romantik“ statt. Zur Eröffnung am 24. April 2012 um 19 Uhr im Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster, Frankfurt a.M., sprechen die beiden Kuratoren PD Dr. Wolfgang Bunzel und Prof. Dr. Hans-Heino Ewers sowie Dr. Albrecht von Kalnein (Kulturfonds Frankfurt RheinMain). Die Schauspielerin Barbara Englert stellt eines der Märchen der Brüder Grimm szenisch dar.
Ausstellungseröffnung: Dienstag, 24. April, 19.00 Uhr (im Karmeliterkloster)
"Mein Mann wird Mutter". Eine Komödie von Frank Pinkus.
Regie: Markus Dörr-Karolus.
Endlich! "Sie " ist schwanger! Wieder ein Paar, das sich lange ein Kind gewünscht hat und nun endlich ans Ziel kommt! Aber das Paar, das in diesem Dreipersonenstück im Mittelpunkt steht, ist ..."anders": Beide sind Männer. Sie warten sehnsüchtig darauf, dass ihrem langjährigen Adoptionswunsch entsprochen wird. Als die erlösende Nachricht eintrifft, verändert sich das Alltagsleben der werdenden Eltern abrupt.
Das Theaterstück ist eine pointierte Persiflage auf die Schwangerschaft mit all ihren Nebenerscheinungen und verwendet als Stilmittel der Übertreibung eine Konstellation aus zwei schwulen Männern. Die Komödie wirbt aber zugleich um mehr Offenheit, Toleranz und Akzeptanz - nicht nur bei gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften.
Kartenpreis incl. Weinprobe: 22 €.
Weinprobe ab 18 Uhr, Beginn der Vorstellung um 20 Uhr.
Spielort: Freilichtbühne Nackenheim, Carl-Gunderloch-Platz 1, 55299 Nackenheim.
Sie ist eine der renommiertesten Kinder- und Jugendbuchautorinnen der Welt. Nun stellt das Museum für Westfälische Literatur ihren Jugendroman „Drachenreiter“ in einer großen, multimedialen, vom Berliner Kindermuseum Labyrinth gestalteten Ausstellung vor. Die Rede ist von der in Dorsten geborenen Cornelia Funke. 2002 feierte sie Ihren internationalen Durchbruch mit dem Roman „Herr der Diebe“, der mehrere Preise erhielt und in den USA zu einem Bestseller wurde. Mit ihrer „Tintenherz“-Reihe landete sie einen überragenden internationalen Erfolg. Das Buch erlebte eine Gesamtauflage von über 10 Millionen Exemplaren und ist in 37 Sprachen übersetzt. Das Time-Magazin bezeichnete Funke als „einflussreichste Deutsche in der Welt“ und zählte sie zu den „100 most influential people in the world“. Auch "Tintenherz" erhielt zahlreiche Preise, wurde als Theaterstück aufgeführt und von Hollywood verfilmt. Funke ist eine leidenschaftliche Erzählerin, die alle Generationen anspricht. Sie sagt: „Fabulieren ist die größte menschliche Freiheit“. Entsprechend setzen ihre Bücher auf die Macht der Phantasie – ebenso wie die Erlebnisausstellung, die auf kreative spielerische Weise in die reiche und faszinierende Welt der Bücher eintauchen lässt.
angebotenen von der Stadtbücherei Traunstein am 5.,
12. und 19. Mai 2012 jeweils um 15.00 Uhr. (Unkostenbeitrag: € 5), Informationen und Anmeldung unter +49 861 16 44 80.
Auf eine spannende Reise vom „verlassenen Tal“ bis zum „Saum des Himmels“ entführt das Museum für Westfälische Literatur seine Besucher zur Feier des 35. Internationalen Museumstages.
Samstag, 19. Mai, 15.00 Uhr:
Eröffnung der Erlebnisausstellung „Drachenreiter“ zum gleichnamigen Buch von Cornelia Funke. In der sagenumwobenen Bastelwerkstatt können Homunkulus Fliegenbein, der freche Kobold Schwefelfell oder die Ratte Gilbert Grauschwanz mit viel Fantasie und bunten Materialien zum Leben erweckt werden.
Sonntag, 20. Mai, 15.00 Uhr:
Phantastische Lesestunde aus Cornelia Funkes „Drachenreiter“-Roman. Im schaurigen Gewölbekeller kommt garantiert die richtige Stimmung auf, wenn der Drache Lung seine schimmernden Flügel ausbreitet und seine Zuhörer auf eine wunderbare Reise in die Welt der Phantasie mitnimmt. Aber auch die größeren Museumsbesucher können eine spannende Reise erleben. Zur offenen Führung durch die Literaturgeschichte Westfalens sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Die Angebote des Literaturmuseums sind kostenlos.
Beginn: 19.00 Uhr
Eintritt: 10/5 Euro
Gesang & Musik – Johannes Kirchberg
Texte – Wolfgang Borchert
Inszenierung – Bastian Bandt
Die an das klassische Chanson angelehnten Interpretationen Kirchbergs, zusammen mit Auszügen aus Briefen und Erzählungen, zeigen Borchert in diesem sparsamen und intensiven Bühnenprogramm als einen Suchenden, vom Krieg gezeichneten und dennoch humorvollen Menschen.
Dauer: 11.00 - 16.00 Uhr
Eintritt: 3 Euro (Familienkarte 5 Euro)
Anlässlich des Internationalen Museumstags 2012 präsentiert das Heinrich-Heine-Institut ein Familienprogramm, welches das diesjährige Motto "Welt im Wandel - Museen im Wandel" vielgestaltig aufgreift.
In den Sparten Musik, Wort, Museales und Aktion bieten wir Ihnen vielfältige Angebote und laden Sie herzlich ein, an einem Konzert, an Vorträgen, Gesprächen und Lesungen, aber auch an Führungen durch die Ausstellungen sowie an einem Workshop teilzunehmen. Zudem gibt es ein buntes Kinderprogramm.
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung über die Bibliothek von Georg Friedrich Brandes
Beginn: 10.00 Uhr
Eintritt: frei
Beginn: 10.00 Uhr
Nur wenige authentische Möbel sind erhalten aus Tucholsky Nachlass: sein Schreibtisch und Esszimmerstühle aus Hindas, ein Beistelltisch aus Hedwig Müllers Haus in Zürich...
Eintritt im Museumsbesuch enthalten.
1977 wurde zum ersten Mal der Internationale Museumstag, ausgerufen vom Internationalen Museumsrat ICOM, begangen. In diesem Jahr laden die Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz am Sonntag vor Pfingsten ein,
Neues zu entdecken und hinter die Kulissen des Museums zu blicken. Im Kleist-Museum wird um 11 und 14 Uhr ein Blick auf besondere Schätze des Museums gewährt, die sonst im Panzerschrank, im Depot oder im Archiv verwahrt werden. Manuela Kalk, verantwortlich für die Sammlungen des Hauses und Hans-Jürgen Rehfeld, Bibliothekar im Kleist-Museum, geben Einblick in ihre Arbeit und stellen einige Raritäten vor. Bei gutem Wetter ist Gelegeheit, im Garten des Kleist-Museums Kaffee zu trinken, und zum Museumstag ist der Besuch aller Ausstellungen kostenlos.
Beginn: 11 und 14 Uhr
Eintritt frei
Eröffnung der Salonausstellung und Gespräch
Beginn: 11.30 Uhr
Das Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf beteiligt sich mit dieser Ausstellung am bundesweiten Aktionstag "Kultur gut stärken".
Im Rahmen des »Literatursommer 2012« stellt die preisgekrönte Autorin Sibylle Knauss, Remseck, ihr neues Buch vor: »Fremdling«, Verlag Hoffmann & Campe.
Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 6/4 Euro
"Das amerikanische Hospital" ist eine melancholische Liebeserklärung an das Paris des ausgehenden 20. Jahrhunderts, ein intimer Roman, der ins Innerste seiner Figuren blicken lässt und dabei zugleich das Private mit der großen Politik verbindet.
Michael Kleeberg, geboren 1959, lebt als freier Schriftsteller und Übersetzer aus dem Französischen und Englischen in Berlin und wurde für sein literarisches Werk mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Moderation: Dr. Karin Füllner
Schwerpunkt Schweiz
Anlässlich der Ausstellung "Ich will ein Bauer werden. Heinrich von Kleist und die Schweiz" laden wir Schweizer Künstler, Musiker und Autoren in die Kleist-Stadt ein. Nach der Ausstellungseröffnung mit Gästen aus Thun und Zürich kommt der in Bern geborene Schriftsteller und Filmemacher Matthias Zschokke nach Frankfurt, um aus seinem jüngsten Buch "Lieber Nils" zu lesen. Diese Mail-Chronik sei "keine sanfte Lektüre", schreibt eine Rezensentin, in ihr wehe "neben Melancholie und Spottlust, der Geist der Empörung. Alles, was dem schreibenden Ich unecht, feige und nur auf schnelle Wirkung hin kalkuliert erscheint, seien es nun Filme, Bücher oder Theaterstücke, geißelt er gnadenlos." Egal, ob es ein eher vergnüglicher oder gar etwas bitterer Abend wird, Matthias Zschokke zuzuhören ist ein wirklicher Gewinn und garantiert eine Leseempfehlung.
Beginn: 19 Uhr
Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro
Beginn: 18.00 Uhr
Eintritt: frei
Um Anmeldung wird gebeten bis zum 18.5.2012 unter:
http://bit.ly/H0doN6
Zu Gast ist Olga Tokarczuk aus Polen, die zu den erfolgreichsten Autorinnen ihres Landes gehört. Seit ihrem Roman »Ur und andere Zeiten« (Berlin Verlag 2000) ist sie auch in Deutschland bekannt. Sie liest aus ihrem neuen Band, dem Thriller »Der Gesang der Fledermäuse« (Schöffling&Co. 2012, Übersetzung Doreen Daume) und spricht mit Thomas Wohlfahrt über das Erzählen zwischen Realität und Mysteriösem.
Megatrends markieren die großen Veränderungen der Gesellschaft, sie wirken global, langfristig, tiefgreifend: die Globalisierung etwa, die Verschiebung der Altersstruktur, Individualisierung oder die immer wichtigere Rolle der Frauen. Matthias Horx beschreibt die innere Dynamik dieser Treiber des Wandels und erläutert ihre Rolle für den Fortschritt in den komplexen Zusammenhängen der modernen Welt. Vielen erscheint diese unübersichtlich, chaotisch, auf dem Weg in den Abgrund. Dabei sind heutige Gesellschaften aufgrund ihrer Vielschichtigkeit und Vernetzung robuster und viel eher in der Lage, neue Wege einzuschlagen. Wie immer ideensprühend und unterhaltsam verknüpft Matthias Horx die Analyse der Wandlungskräfte mit einem Blick auf die wichtigsten Megatrends. Horx Weltsicht unterscheidet sich wohltuend von den gegenwärtig lautstark zu vernehmenden Untergangspropheten.
Matthias Horx, geboren 1955, ist der profilierteste und einflussreichste Zukunftsforscher im deutschsprachige
Regie: Masahiro Shinoda
Mit: Hiromi Go, Lisa Wolf, Rolf Hoppe, Tsutomu Yamazaki
Einführung: Beate Wonde
Dialoge: deutsch und japanisch OT, Erzählerstimme: deutsch
Beginn: 20 Uhr
Herbert Somplatzki lädt nach Schmallenberg – Grafschaft zu einem Vortragsabend über Ernst Wiechert anläßlich dessen 125. Geburtstags ein.
...mehr » István Géher und István László G. lesen aus ihren Gedichten (ungarisch).
Den deutschen Teil des Abends gestalten Daniellea Jancsó und Wolfgang Berends.
István Géher, geb. 1940 in Budapest, Lyriker, Übersetzer und Literaturwissenschaftler, ist eine legendäre Lehrerpersönlichkeit der Budapester Universität. In seinen eindringlichen, elegischen Gedichten reflektiert er die Situation des Menschen, der versucht, in einer politisch absurd-aggressiven Welt zu überleben, ohne seine Würde zu verlieren, und der innerlich ruhelos um Fassung ringt.
Sein Sohn István László G., geb. 1972 in Budapest, ist wie sein Vater Lyriker, Übersetzer und Literaturwissenschaftler. Nach einem Stipendium auf Schloss Solitude erschien 2009 Sandfuge, eine Auswahl seiner Gedichte in Übertragungen von Monika Rinck und Orsolya Kalász. In einprägsamen, messerscharfen Bildern seziert er Alltagserfahrungen, rechnet kompromisslos mit Illusionen ab.
Beginn: 20:00 Uhr
Ralf Rothmann wurde vor allem durch seine Ruhrgebietsromane und die Berliner Romane bekannt. Neben diversen Lyrik-Bänden heimste er aber insbesondere für seine Erzählungen Lob und Preise ein.
Leben und Werk des Freiherrn Albert von Schrenck-Notzing
Buchpräsentation
Beginn: 19 Uhr
Kerstin Buchwald (M.A., Doktorandin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)
Der Begriff der "schönen Seele" wird bereits in der Antike erwähnt, im Laufe der Jahrhunderte änderte sich seine Bedeutung vielfach. Im 18. Jahrhundert gilt der Begriff der "schönen Seele" als Ausdruck eines Ringens um ein gültiges Menschenbild ethischer Natur.
Christoph Martin Wieland ist vor allem die Idee der "schönen Seele" als Bildungsideal zuzuschreiben, bei dem er von der Fähigkeit des Menschen zur Vervollkommnung ausgeht.
Der Vortrag ordnet Wielands Ideal einer "schönen Seele" in den philosophischen Kontext des 18. Jahrhunderts ein und unterstreicht dabei auch Wielands eigene philosophische Entwicklung.
Beginn: 20 Uhr
Kino für die Ohren. In einer inszenierten, mehrstimmigen Lese-Performance stellen Katharina Bauer, Thomas Kade, Ralf Thenior und Ellen Widmaier neue Gedichte vor. Sie präsentieren damit die ersten vier Hefte der neuen Reihe „roterfadenlyrik“ Edition Haus Nottbeck. Das neue Forum für Poesie erscheint mit vier Heften jährlich und dokumentiert die Lebendigkeit und Vielstimmigkeit der Gegenwartsdichtung in Westfalen. Die Lese-Performance des Lyrik-Quartetts wird von Ilona Haberkamp mit Saxophonklängen bereichert.
Beginn: 19.30 Uhr
Lesung im Literaturcafé, Literaturhaus Leipzig.
Beginn: 19.30 Uhr
Lesend und im Gespräch: Welf Schroeter, Herausgeber der Schriften Karola Blochs und politischer Freund in späten Jahren.
Musikalische Interpretationen von Anne Monika Sommer-Bloch (Violine)
Moderation: Regine Möbius, stellvertretende Bundesvorsitzende des VS
Zu diesem literarisch-politischen Diskurs laden der Verband deutscher Schriftsteller VS und das Kulturwerk deutscher Schriftsteller in Sachsen in Zusammenarbeit mit dem Talheimer Verlag und der Ernst-Bloch-Gesellschaft herzlich ein.
"Der keusche Lebemann". Ein Schwank in drei Akten von Ernst Bach und Franz Arnold.
Regie: Harald Müller.
Das Schriftstellerduo Franz Arnold (geb. 1878) und Ernst Bach (geb. 1876) zählt neben Zuckmayer zu den deutschen Erfolgsautoren der 20er Jahre.
Die witzig-spritzige, 1921 in München uraufgeführte Komödie "Der keusche Leben" kreist um den Zahnstocherfabrikanten Julius Seibold, der seine Tochter Gerti mit seinem Buchhalter Max Stieglitz verheiraten möchte. Dabei hat er aber nicht nur mit dem Widerstand der Tochter, sondern auch mit dem seiner Gattin Regine zu kämpfen, denn die beiden haben nur Augen für den vermögenden jungen Nichtstuer Heinz Fellner.
Kartenpreis incl. Weinprobe: 22 €.
Weinprobe ab 18 Uhr, Beginn der Vorstellung um 20 Uhr.
Spielort: Freilichtbühne Nackenheim, Carl-Gunderloch-Platz 1, 55299 Nackenheim.
Weitere Informationen unter: http://www.carl-zuckmayer.de/
"Eine Ehe in Briefen: Caroline und Johannes Falk"
Beginn: 16 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt: 7/5 Euro
Andy Fierens (Antwerpen), Maarten Inghels (Antwerpen), Ellen Deckwitz (Utrecht), Daan Doesborgh (Amsterdam), Mark Boog und seine Band Poetry in Motion (Nieuwegein), Bas Böttcher (Berlin), Dota (Singer-Songwriterin, Berlin) und die Comic-Künstler Brecht Evens (Gent) und Randall.C (Gent)
Moderation: Wolf Hogekamp (Berlin)
Auch der zweite Abend von »Es Gracht!« wartet mit renommierten Dichtern und herausragenden Performern auf, dieses Mal im Heimathafen Neukölln.
Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen, Tickethotline KOKA36: 030. 61 10 13 13
Im Rahmen des 1. Nationalen Fetivals der Poesie in Gorzów, des dem polnischen Dichter Kazimierz Furman gewidmet ist, stellt die literarische Übersetzerin Karin Wolff das von ihr herausgegebene Buch ''Kazimierz Furman. Gedichte. Selbstporträts aus zweiter Hand.'' vor. Damit wird die Reihe ''Poesievolle Nachbarschaft'', die in Zusammenarbeit mit dem Kleist-Museum entsteht, fortgesetzt.
Vor 100 Jahren begann Rainer Maria Rilke auf Schloss Duino mit der Aufzeichnung der Duineser Elegien. Bernd Kurt Goetz liest aus diesem Anlass die zehn Elegien.
Gemeinschaftsveranstaltung mit der Literarischen Gesellschaft Magdeburg e.V.
Beginn: 18:15 Uhr
Die hitzige und lang anhaltende Debatte um Christian Krachts Südsee-Kolonialroman „Imperium“ liegt inzwischen etliche Wochen zurück. Der Literaturkritiker Georg Diez hatte dem Roman im „Spiegel“ eine „rassistische Weltsicht“ vorgeworfen. Kracht bereite den Weg für ein „antimodernes, demokratiefeindliches, totalitäres Denken“. Dies machte den Autor über Wochen zum Medienthema Nr. 1. Die vielen Schlagzeilen katapultierten „Imperium“ binnen kürzester Zeit auf die Bestsellerlisten. Der Kritik an dem Roman stand eine Welle der Begeisterung entgegen. Viele prominente Autoren verteidigten das Buch. Die Veranstaltung setzt sich mit der Kontroverse in literaturwissenschaftlicher Perspektive auseinander. Ausgewiesene Kenner des Werkes von Christian Kracht und seines gegenwartsliterarischen Umfelds diskutieren über „Imperium“ und analysieren seine bisherige Rezeption.
Mit:
Prof. Dr. Moritz Baßler (Münster),
Prof. Dr. Jörg Döring (Siegen),
Dr. Jörg Schuster (Marburg / Greifswald) und
Dr. habil. Jan Süselbeck (Marburg / Siegen)
Begeistert gefeiert, aufs heftigste kritisiert, geliebt und verschlungen, verrissen und verboten, der "Werther" wird Kult - und übersetzt. Und wo, wenn nicht in Wetzlar, sollte man diese Übersetzungen sammeln und zeigen, und das nicht hinter Glas, sondern offen, zum In-die-Hand-Nehmen, Staunen, Bewundern, Blättern und Lesen!
...mehr » "Der keusche Lebemann". Ein Schwank in drei Akten von Ernst Bach und Franz Arnold.
Regie: Harald Müller.
Das Schriftstellerduo Franz Arnold (geb. 1878) und Ernst Bach (geb. 1876) zählt neben Zuckmayer zu den deutschen Erfolgsautoren der 20er Jahre.
Die witzig-spritzige, 1921 in München uraufgeführte Komödie "Der keusche Leben" kreist um den Zahnstocherfabrikanten Julius Seibold, der seine Tochter Gerti mit seinem Buchhalter Max Stieglitz verheiraten möchte. Dabei hat er aber nicht nur mit dem Widerstand der Tochter, sondern auch mit dem seiner Gattin Regine zu kämpfen, denn die beiden haben nur Augen für den vermögenden jungen Nichtstuer Heinz Fellner.
Kartenpreis incl. Weinprobe: 22 €.
Weinprobe ab 18 Uhr, Beginn der Vorstellung um 20 Uhr.
Spielort: Freilichtbühne Nackenheim, Carl-Gunderloch-Platz 1, 55299 Nackenheim.
Weitere Informationen unter: http://www.carl-zuckmayer.de/
Beginn: 17.00 Uhr
Die aktuelle Ausstellung zu Kleist in der Schweiz wurde maßgeblich mit Thuner Unterstützung realisiert. Zum Sommerfest wollen wir unsere Schweizer Partner an der Oder bekannt machen, mit Musik und Literatur, bei Wein und kulinarischen Genüssen. Von Nachmittag bis Mitternacht wird gefeiert, wir freuen uns auf zahlreiche Begegnungen mit den Frankfurtern und ihren Gästen.
Schwerpunkt Schweiz - Sommerfest
Die aktuelle Ausstellung zu Kleist in der Schweiz wurde maßgeblich mit Thuner Unterstützung realisiert. Zum Sommerfest wollen wir unsere Schweizer Partner an der Oder bekannt machen, mit Musik und Literatur, bei Wein und kulinarischen Genüssen. Von Nachmittag bis Mitternacht wird gefeiert, wir freuen uns auf zahlreiche Begegnungen mit den Frankfurtern und ihren Gästen. Nähere Informationen folgen!
Beginn: 17 Uhr
Ken Babstock Kanada Horácio Costa Brasilien Erdmöbel Deutschland Georgi Gospodinov Bulgarien Nikola Madzirov Mazedonien Neema Ngwatilo Mawiyoo Kenia Abdelwahab Meddeb Tunesien Fátima Miranda Spanien Rasha Omran Syrien Hama Tuma Äthiopien Michael Palmer USA Max Prosa Deutschland Monika Rinck Deutschland Dirceu Villa Brasilien Yan Jun China u.a.
Einige der klangvollsten Stimmen der internationalen Gegenwartslyrik präsentiert vom 1.–9. Juni das 13. poesiefestival berlin in der Akademie der Künste am Hanseatenweg. Das Festival der Literaturwerkstatt Berlin zeigt auch künste- und medienübergreifende Poesie und verbindet Dichtung mit Film, Performance und Musik.
Tickets ab 7.5.2012 in der Akademie der Künste oder unter Tel: 030. 200 57-10 00
Die feurige Lesungsreihe „Nottbeck City Limits“ geht in die zweite Runde. Der für seine scharfe Zunge berüchtigte Autor und Satiriker Wiglaf Droste empfängt Friedrich Küppersbusch, den in Dortmund lebenden Journalisten und TV-Produzenten. Der gebürtige Westfale und Adolf-Grimme-Preisträger Küppersbusch ist aus der WDR-Politiksendung ZAK, und aus der wöchentlichen Kolumne der tageszeitung „Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?“ bekannt. Wiglaf Droste, seines Zeichens Berufszyniker und Star-Kolumnist, heizte bereits in der ersten Ausgabe der „Nottbeck City Limits“ im Team mit Harry Rowohlt den Besuchern mächtig ein. Man darf also gespannt sein auf diesen vielversprechenden Abend, an dem alles passieren kann, mit zwei Meistern ihres Fachs, die immer für Überraschungen gut sind.
Beginn: 19.30 Uhr
Beginn des literarischen Rundgangs am Samstag, 2. Juni 2012,ist um 10.30 Uhr am Haupteingang des Alten Friedhofs in Darmstadt, Herdweg 105 - 107.Unsere diesjährige Beteiligung an der Aktion "Eine Rose für die Dichter", von Literaturlandschaften e. V., 1995 in Weimar erstmals und mittlerweile alljährlich bundesweit veranstaltet, ist ganz dem Namen Büchner gewidmet: Luise und Ludwig Büchner sowie Georg Büchner, seinem Wirken und Nachwirken. Soll soll dem Motto von Literaturlandschaften e. V. Kasimir Edschmids Romantitel "Wenn es Rosen sind, werden sie blühen" korresponideren, mit welchem er zum Ausdruck brachte, daß die Aufgabe, der sich Georg Büchner und Friedrich Ludwig Weidig verschrieben haben, weitergeht, "daß eine wahre und echte Sache eines Tages ihren unbestreitbaren Wahrheitskern offenbaren wird" (Klappentext der Ausgabe 1956). An den Grabstätten von Kasimir Edschmid, Karl Esselborn, Friedrich Ludwig Weidig, Heinz-Winfried Sabais, Ernst Kreuder, Wilhelm Michel, Leo Leonhard, Ludwig Büchner und Luise Büchner werden Karlheinz und Dagmar Müller Texte rezitieren, die verbindenden Erläuterungen gibt Karlheinz Müller. Zum Abschluß jeder Lesung werden zur Erinnerung und zum ehrenden Gedenken an den besuchten Grabstätten Rosen niedergelegt.
...mehr » Die Hebbel-Gesellschaft lädt zur Jahrestagung.
Programm
Sonnabend, 2. Juni
15.30 Uhr: Mitgliederversammlung
16.30 Uhr: Lesung: "... wie ein Stück Taft, in das meine Seele sich hüllt" - Hargen Thomsen liest aus Hebbels Briefen und Tagebüchern aus Italien
19.30 Uhr: Vortrag mit Lichtbildern: "Schleswig-Holsteinische Maler des 19. Jahrhunderts in Italien" - Prof. Ulrich Schulte-Wülwer
Sonntag, 3. Juni
11.15 Uhr: Vortrag: "Ein "Golem" und "Mit-Esser"? Der Tragiker Otto Ludwig als Schüler und Konkurrent Friedrich Hebbels" - Matthias Grüne
Der Eintritt zu allen veranstaltungen ist frei.
Gäste sind herzlich wollkommen.
Beginn: 14.00 Uhr
Eintritt: 4,-- €
So ein Buch hat es noch nicht gegeben. Zwei Autoren, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, erkunden liebevoll und kritisch, kenntnisreich und ohne Berührungsängste, was das eigentlich ist, die deutsche Seele. Sie spüren sie auf in so unterschiedlichen Begriffen wie »Abendbrot« und »Wanderlust«, »Männerchor« und »Fahrvergnügen«, »Abgrund« und »Zerrissenheit«. In sechzig Kapiteln entsteht auf diese Weise eine tiefgründige und facettenreiche Kulturgeschichte der Deutschen.
Alle Debatten über Deutschland landen am selben Punkt im Abseits: Darf man das überhaupt öffentlich sagen, etwas sei »deutsch« oder »typisch deutsch«? Kann man sich mit dem Deutschsein heute endlich versöhnen? Man muss es sogar, meinen Thea Dorn und Richard Wagner. Sie verspüren eine große Sehnsucht danach, das eigene Land wirklich kennen zu lernen, und machen Inventur in den Beständen der deutschen Seele.
Thea Dorn wurde 1970 im hessischen Offenbach geboren und wuchs in einem tei
Aspekte zu Beethovens Beschäftigung mit Goethes Faust. Vortrag von Dr. phil. Claus H. Canisius, Karlsruhe/Heidelberg.
Beginn 16.00 Uhr, Eintritt frei. Anmeldung erforderlich.
Die Slam Poetry-Nacht mit den namhaften Einzelpoeten
August (Baltimore/USA),
Patrick Salmen (Wuppertal)
Heiner Lange (München)
An den Turntables:
Poetry DJ Rayl Patzak
Moderation:
Ko Bylanzky
Der Eintritt für Mitglieder der Stiftung Lyrik Kabinett ist frei.
Beginn: 20 Uhr
Ernst Ludwig Kirchner fotografiert 1912 Alfred Döblin, Else Lasker-Schüler zeichnet sich als Prinz von Theben. Gemeinsam mit dem Kinderbuchautor Bruno Blume entdecken die Teilnehmer die Vielfalt der Bilder in der Literatur.
Für Kinder von 10 bis 12.
10:00 - 15:30 Uhr
Gespräch von Tina Simon: "Rainer Maria Rilke und Erika Mitterer (1906-2001). Schule im poetischen Raum".
...mehr » Prof. Dr. Cornelia Ortlieb, München
Beginn: 18:00 Uhr
zwischen Johann Wolfgang von Goethe und Alexander von Humboldt. Goethes und Alexander von Humboldts Gemeinsamkeiten und kleine Unterschiede.
Gemeinschaftsveranstaltung mit der Goethe-Gesellschaft Magdeburg e.V.
Ein aussterbender Zauberstoff? Zum 6. Geburtstag des LiMo diskutiert Lothar Müller mit Kathrin Passig über die Bedeutung von Papier.
Moderation: Marcel Lepper
Beginn: 20 Uhr
Beginn: 18.00 Uhr c.t.
Vorträge und Lesungen von Nikolai Baumeister,
Anne Dastig-Balland und Dmitry Kartava (Humboldt-Universität)
Carolin Lepsien stellt den Roman "Es geht uns gut" von Arno Geiger vor.
...mehr » Im Rahmen des 1. Lübecker Lyrik-Festivals.
Beginn: 19 Uhr
Studierende des Bachelor-Studiengangs am Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig präsentieren als Seminararbeit konzipierte kleine Kunst-Ausstellungen aus den Sammlungen des Kleist-Museums.
Im Künstlerbuch gehen Text und Bild im Akt des Blätterns eine ganz eigene Verbindung ein, doch geht dieses sinnliche Moment in der zumeist üblichen Präsentation in einer Vitrine verloren. Die Ausstellung versucht deshalb einen neuen Weg, Text und Bild und ihr gemeinsames Thema der Bewegung zusammenzuführen.
Für Hans Bellmer (1902-1975) war die Auseinandersetzung mit dem Thema "Puppe" zentraler Dreh- und Angelpunkt des künstlerischen Schaffens.
Kuratoren: Antje Krause und Marcus Peter
Beginn: 17 Uhr
Eintritt frei
"Der Fröhliche Weinberg". Ein Lustspiel in drei Akten von Carl Zuckmayer.
Regie: Hartmut Schottler.
In Zuckmayers turbulenter, 1925 in Berlin uraufgeführter Komödie triumphieren Liebe und Humor über die Widrigkeiten des Lebens. Im Zentrum des Geschehens steht der Weingutsbesitzer Jean Baptiste Gunderloch. Er möchte sich zur Ruhe setzen und die Hälfte seines Besitzes verkaufen, die andere, unter der Bedingung, dass Nachwuchs unterwegs ist, seiner Tochter vererben.
Die Wiederentdeckung der Mundartpoesie für das Theater, die Wiederbelebung der Volksstücktradition nach der expressionistischen Über-Mensch-Dramatik und im Kontrast zur aufkommenden Neuen Sachlichkeit und dem lehrhaft-politischen Theater zählt zu den Leistungen des 1896 in Nackenheim geborenen Schriftstellers. Dialekt, das war für ihn neues, unverbrauchtes Sprachmaterial, das war Überraschung, Witz und Differenzierung, unerreichbar in den eingefahrenen Gleisen der Hochsprache.
Kartenpreis incl. Weinprobe: 22 €.
Weinprobe ab 18 Uhr, Beginn der Vorstellung um 20 Uhr.
Spielort: Freilichtbühne Nackenheim, Carl-Gunderloch-Platz 1,55299 Nackenheim.
Weitere Informationen unter: http://www.carl-zuckmayer.de/
Einladung zur literarischen Jahrestagung zum Thema: „Annette von Droste Hülshoff – 1822/1824 im Sauerland“.
...mehr » Immermanns Münchhausen und der von Gottfried August Bürger im Vergleich.
Musikalische Umrahmung erfolgt durch junge Instrumentalkünstler der Musikschule Haldensleben/Wolmirstedt. Veranstaltung der Immermann-Gesellschaft.
Beginn: 19.00 Uhr
Voltaire am preußischen Hof – Hans Joachim Schädlich führt nicht nur die Unvereinbarkeit von freiheitlichem Geist und absolutistischer Macht vor Augen. Er rückt auch Voltaires berühmte Gefährtin Émilie du Châtelet ins Bild und eine große auf geklärte Liebe.
Hans Joachim Schädlich, geboren 1935 in Reichenbach/Vogtland, hat in Berlin und Leipzig Germanistik studiert. Bis 1976 war er an der Ostberliner Akademie der Wissenschaften tätig. In der DDR nicht veröffentlicht und als Unterzeichner der Biermann-Resolution attackiert, konnte Schädlich im Dezember 1976 ausreisen. Ausgezeichnet wurde er u.a. mit dem Kleist-Preis.
Beginn: 11 Uhr
Eine Veranstaltung in der Reihe ZEIT FORUM KULTUR. In Kooperation mit dem Radisson Blu Senator Hotel. Moderation: Christof Siemes.
Beginn: 19:30 Uhr
Beginn: 18.00 Uhr
Eintritt: frei
Um Anmeldung wird gebeten bis zum 8.6. unter:
http://bit.ly/H2mXZI
In Lesung und Gespräch: Gonçalo M. Tavares (Autor, Lissabon)
Moderation: Thomas Wohlfahrt (Literaturwerkstatt Berlin)
In der Reihe »Europa literarisch« ist im Juni Gonçalo M. Tavares aus Portugal zu Gast. Sein Roman »Die Versehrten« (Originaltitel »Jerusalém«) in der Übersetzung von Marianne Gareis ist im April bei DVA erschienen. Er spricht mit Thomas Wohlfahrt über seinen Text, in dem sich die Grenze zwischen Vernunft und Wahnsinn auflöst.
Yves Bonnefoy liest aus 'Streichend schreiben'.
Gedichte Deutsch von Elisabeth Edl und Wolfgang Matz (Lyrik Kabinett 2012)
Durch den Abend führen:
Elisabeth Edl und Wolfgang Matz
(Lesung französisch – deutsch)
Beginn: 20 Uhr
Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde
Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. „Willibald Pirckheimer“.
Zwischen Burgtheater und Stephansdom: Die Wiener Kulturwelt um 1900
19.00 Uhr
Eintritt: 10 Euro - Mitglieder frei
Tagung "Mundart & Kunstart"
Neben einem vielfältigen Rahmenprogramm findet am 15. Juni eine Tagung zum Thema "Mundart & Kunstart" statt, bei der mitten im erzgebirgischen Hort der Mundart zehn und mehr Dialekte zur Sprache kommen. Eine schriftliche Anmeldung zur Tagung ist erforderlich und ab sofort möglich.
Lyrik ist subversiv. Mundart kann es - z.B. in Diktaturen - erst recht sein; man denke nur an das sächsische Idiom "Dor Sozialismus siecht".
Doch wie steht es um die Mundart in der Dichtung heute? Fließen regionale Begriffe, Termini in die zeitgenössische Lyrik ein? Literaturwettbewerbe in Deutschland und Österreich versuchen mundartliches literarisches Schreiben zu bewirken und Autorinnen und Autoren zu bestärken. Die Vereine selbst haben (wie viele Literaturvereine) Probleme, sich zu verjüngen bzw. eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit zu betreiben. Sieht man sich die Vorstände oder Publikationen der Mundartvereine an, sind diese nicht selten, ungeschminkt ges
Im Rahmen des 1. Lübecker Lyrik-Festivals.
Beginn: 19 Uhr
Einladung zur 13. Generalversammlung der Internationalen Thomas Bernhard Gesellschaft.
Das Programm beinhaltet eine Führung durch die Universität in der Salzburger Altstadt mit dem Rektor der Paris Lodron Universität Salzburg am Freitag sowie eine Führung mit dem Titel „Thomas Bernhards Orte in Salzburg“ und eine Lesung am Samstag.
U.A.w.g. bis 23. April unter gesellschaft@thomasbernhard.at oder +43 662 8044 4915
Bitte teilen Sie uns mit, an welchen Programmpunkten Sie teilnehmen möchten.
Einen weiteren Workshop in der Reihe "Arbeitswelt trifft Philosophie - Philosophie trifft Arbeitswelt" gibt es am Samstag 16. Juni 2012 im Ernst-Bloch-Zentrum, veranstaltet vom Forum Soziale Technikgestaltung und Projekt VIA. Im Zentrum steht die Frage nach dem Wandel der Identität in einer voranschreitenden Virtualität.
Der 1934 in Dresden geborene Herrmann Zschoche zählte zu den wichtigsten Filmautoren und Regisseuren der DDR. Seinem Regiedebüt 1961 folgten bis 1989 neunzehn Filme, Zschoche war sowohl mit Filmen für Kinder und Jugendliche (Sieben Sommersprossen, Insel der Schwäne) als auch mit zahlreichen Gegenwartsfilmen, die ein ungeschöntes Bild des Alltags zeichneten (Liebe mit 16, Glück im Hinterhaus, Die Alleinseglerin) erfolgreich. Sein Spielfilm "Karla" fiel 1965 der Zensurpolitik des 11. Plenums zum Opfer und wurde erst 1990 uraufgeführt. 1984 erschien "Hälfte des Lebens", ein Film über Friedrich Hölderlin, für den Zschoche auch das Drehbuch schrieb. Im Kleist-Museum spricht er (mit illustrierenden Filmzitaten) über seine Arbeit für den Film, über das Schreiben über berühmte Dichter und über Chancen und Grenzen von Literaturverfilmungen.
Beginn: 19 Uhr
Eintritt: 6 Euro, erm. 4 Euro
Nach 1945 suchen Dichter und Denker jenseits des Atlantiks ihre Inspiration: die College-Atmosphäre, das Gespräch mit Emigranten. Legendär sind die Harvard Summer School of Arts and Sciences und das Treffen der Gruppe 47 in Princeton. Was bleibt von den Begegnungen in Boston, Chicago oder New York? In Verbindung mit dem Amerikanischen Freundeskreis des Deutschen Literaturarchivs Marbach.
...mehr » Moderation: Viktoria Krason
Beginn: 19 Uhr
Dr. Egon Freitag (Weimar)
Das Verhältnis zwischen Goethe und Wieland war im Laufe ihrer 37jährigen persönlichen Bekanntschaft wenig getrübt und von gegenseitiger Achtung und Bewunderung geprägt.
Der Vortrag wird die Verbundenheit dieser beiden großen Weimarer Dichter schildern, auch anhand einiger heiterer Anekdoten.
Beginn: 20 Uhr
Die Hörspiele Franz Fühmanns (1922 -1984) - Eine Erinnerung zur 90sten Wiederkehr seines Geburtstages.
In einem letzten erhaltenen Brief, an seine Schwester gerichtet, schreibt Fühmann, u.a. auf gesundheitliche und logistische Probleme seiner Lage eingehend: „Mach ich halt Hörspiele und schreib wüste Träume“. Was es mit den Träumen und Hörspielen auf sich hat, ist Gegenstand eines Abends im Café „Mahlzeit“ in der Bölschestraße 7 zu Berlin-Friedrichshagen.
Dr. Lutz Volke (ehemals Hörspieldramaturg beim Rundfunk der DDR und im SFB/RBB) und Paul Alfred Kleinert (Mitbegründer des Franz Fühmann Freundeskreises) begleiten Sie durch den Abend. Im Gespräch: Christa Vetter (Dramaturgie der Hörspiele Fühmanns)
Der Eintritt ist frei.
Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Hörspielwerkstatt Volke und des Franz Fühmann Freundeskreises mit freundlicher Unterstützung der Zentral- und Landesbibliothek Berlin und vom Kulturradio des rbb
"Es Sparbrotche". Eine Kömodie in rheinhessischer Mundart nach "Der Geizige" von Molière, übertragen von Heinz-Otto Grünewald.
Regie: Hartmut Schottler.
Jean Baptiste Molière (1622-1673), der berühmte Theaterdirektor des Sonnenkönigs Ludwig XIV., erhob die französische Komödie aus den Niederungen der primitiven Farce und äußerlichen italienischen Masken- und Intrigenkomödie zum Kunstwerk und nahm die Marotten und Verfehlungen seiner Zeitgenossen in stilvollen Formulierungen auf die Schippe.
Nach dem "Eingebildeten Kranken" führt das Ensemble der Carl-Zuckmayer-Gesellschaft in der Spielzeit 2012 nun das 1668 in Paris uraufgeführte Theaterstück "Es Sparbrotche“ - "Der Geizige" im rheinhessischen Dialekt auf, kongenial übertragen von Heinz-Otto Grünewald und inszeniert von Hartmut Schottler.
Kartenpreis incl. Weinprobe: 22 €.
Weinprobe ab 18 Uhr, Beginn der Vorstellung um 20 Uhr.
Spielort: Freilichtbühne Nackenheim, Carl-Gunderloch-Platz 1, 55299 Nackenheim.
Weitere Informationen unter: http://www.carl-zuckmayer.de/
Ostberlin 2011: Die Wiedervereinigung hat es nie gegeben, Egon Krenz ist seit 22 Jahren an der Macht und die DDR nahezu pleite. Die Hauptstadt: ein maroder Moloch, verpestet von Millionen Ölmotoren des Trabant-Nachfolgers Phobos. Die letzte Chance für den Sozialismus: Wirtschaftsverhandlungen mit der BRD und ihrem Kanzler Lafontaine. Doch dann wird ein ehemaliger Berater von Krenz ermordet – und alles weist darauf hin, dass die Täter aus den Reihen der Stasi kommen… Mit Witz und beißender Ironie erzählt der in Hagen geborene Simon Urban eine packende Geschichte, die die Kritik auf Anhieb überzeugt hat. Und das von der FAZ bis Einslive. Über 50 Besprechungen loben den genialen Einfallsreichtum des Autors, seinen „feinen Zynismus“, sein brillantes Sprachvermögen. Urban sei nichts weniger als ein Hoffnungsträger der neuen deutschen Literatur. Musikalisch flankiert wird die Lesung vom König der DDR-Kuschelbarden Jan "Schmuso" Hermann.
Beginn: 19.30 Uhr
Hanna Frielinghaus-Heuss, Nichte von Theodor Heuß
(06.06.1916 — 04.12.2010)
Im Rahmen des »Literatursommer 2012« liest die Autorin Inge Dillenburger, Ludwigsburg, aus ihrem Buch "Das alles bist dann du" das Kapitel »Daheim in Ludwigsburg« zum Thema »Neue Heimat im Südwesten«.
...mehr » Was uns immer wieder faszinierte, wenn wir Jutta Hoffmann sahen, war ihre Persönlichkeit … Sie zeigte ihr Gesicht, klar, unverstellt, manchmal zornig, manchmal traurig, immer beteiligt. Sie war und ist klug, das gibt ihrer Arbeit eine weitere Dimension. Sie war und ist leidenschaftlich, das ergibt mit der Klugheit eine Mischung, die nicht so häufig vorkommt: Gefühl, frei von Sentiment.
Christa und Gerhard Wolf
Seit ihrem Durchbruch in „Julia lebt“ 1963 ist ihr filigranes, ausdrucksvolles Gesicht präsent, und es prägt auch diesen aufwendig gestalteten Bild-Text-Band: Großformatige Aufnahmen aus allen Phasen ihres Schaffens bis in die Gegenwart zeigen ihre enorme Wandlungsfähigkeit. Jutta Hoffmann selbst spricht über ihre ersten Schritte als Schauspielerin, große Rollen unter Frank Beyer, Hermann Zschoche, Thomas Langhoff, Benno Besson, Einar Schleef und vielen anderen, über faszinierende Kollegen und schwierige Entwicklungen. Auch wichtige Weggefährten kommen zu Wort, darunter Christa und Gerhard Wolf, Volker Braun, Inge Keller und natürlich Egon Günther, mit dem sie ein neues deutsches Gegenwartskino zu kreieren versuchte. Er bringt die Faszination Hoffmann auf den Punkt: „Sie steht da und kann nicht anders. Um einen großen Satz zu wagen: Aus Identifikation und Opposition entsteht ihre Leistung. Ich halte sie für beträchtlich.“
Gemeinschaftsveranstaltung des Literaturhaus Magdeburg mit ARTist!e.V.
Eintritt: VVK 10.00 € AK 12.00 €
Dazu Filmvorführungen: „Das Versteck…“ (DEFA, 1978)
mit Jutta Hoffmann und Manfred Krug in den Hauptrollen
im Moritzhof vom 26. bis 28. Juni, jeweils um 18.00 Uhr.
"Es Sparbrotche". Eine Kömodie in rheinhessischer Mundart nach "Der Geizige" von Molière, übertragen von Heinz-Otto Grünewald.
Regie: Hartmut Schottler.
Jean Baptiste Molière (1622-1673), der berühmte Theaterdirektor des Sonnenkönigs Ludwig XIV., erhob die französische Komödie aus den Niederungen der primitiven Farce und äußerlichen italienischen Masken- und Intrigenkomödie zum Kunstwerk und nahm die Marotten und Verfehlungen seiner Zeitgenossen in stilvollen Formulierungen auf die Schippe.
Nach dem "Eingebildeten Kranken" führt das Ensemble der Carl-Zuckmayer-Gesellschaft in der Spielzeit 2012 nun das 1668 in Paris uraufgeführte Theaterstück "Es Sparbrotche“ - "Der Geizige" im rheinhessischen Dialekt auf, kongenial übertragen von Heinz-Otto Grünewald und inszeniert von Hartmut Schottler.
Kartenpreis incl. Weinprobe: 22 €.
Weinprobe ab 18 Uhr, Beginn der Vorstellung um 20 Uhr.
Spielort: Freilichtbühne Nackenheim, Carl-Gunderloch-Platz 1, 55299 Nackenheim.
Weitere Informationen unter: http://www.carl-zuckmayer.de/
Am 29. Juni, Beginn 17.30 Uhr (Einlass ab 17.00 Uhr) findet im Haus des Buches Leipzig, Gerichtsweg 28, das Lesefest „Leipzig rollt“ statt. Dies ist die Abschlussveranstaltung zum erfolgreichen Schülerschreibwettbewerb „Willkommen und Abschied …“, in der die Preisträger benannt und ausgezeichnet werden. Außerdem soll an diesem Abend das Sonderheft „Poesiealbum neu“ zum Wettbewerb vorliegen.
Mitwirken werden die Lyrikerin Ulrike Almut Sandig, die Schülerband „Laessi[n]g – da geht was“, die Rapper Marcelemcy feat. Morris Lesky, sowie der Beatboxer Nutrion Rap. Moderieren wird die Veranstaltung der Initiator und Organisator des Lyrikwettbewerbs Ralph Grüneberger.
Eintritt 2,50 € (alle Teilnehmer am Schreibwettbewerb haben freien Eintritt).
Die Preisspender Buchhandlung Hugendubel Leipzig, Fahrradladen “Rücktritt“, Sparkasse Leipzig und Leipziger Verkehrsbetriebe präsentieren ihr Unternehmen mit Info-Ständen.
Beginn: 29. Juni, 14.00 Uhr
Info: www.lichtenberg-gesellschaft.de
Das Tagungsmotto „Über das Weltgebäude” (Lichtenbergs
Beitrag im Göttinger Taschenlender von 1779) weist auf die
geplanten Vorträge zur Kosmologie und Naturphilosophie um 1800 wie auf die zeitgleich im Museum Ober-Ramstadt laufende Ausstellung „Wissenschaftliche Beiträge zur Erforschung der Erde”, die auch zur Wahl des Tagungsthemas geführt hat.
Auch in diesem Jahr ist der malerische Innenhof des Kulturguts Haus Nottbeck der absolute Publikumsmagnet, wenn es heißt – Notti-Night! Unter der künstlerischen Leitung von Dr. Wolfgang König und Veronika te Reh steht der diesjährige musikalische Open-Air-Event ganz im Zeichen der Oper. Die Gesangsolistin Marietta Zumbült präsentiert zusammen mit dem Nottbeck-Männerchor, dem Cross-Over-Chor und dem großen Sinfonieorchester der Musikschule Beckum-Warendorf eine Revue durch die Klassiker der Opernwelt. Durch das Programm führt das sympathische Moderatorinnen-Duo Julia Warnecke und Julia Thielbeer. Lassen Sie sich faszinieren von der Melodienschönheit der klassischen Musik!
Eine Veranstaltung des Vereins der Freunde und Förderer des Hauses Nottbeck in Zusammenarbeit mit der Kulturgut Haus Nottbeck GmbH mit Unterstützung der Kulturstiftung der Sparkasse Münsterland Ost und der Marianne-und-Rudolf-Haver-Stiftung.
Beginn: 19.30 Uhr
Literaturfahrt an den Rhein nach Düsseldorf.
Anmeldungen bitte bei der Geschäftsstelle der Gesellschaft unter:
Telefon 02972 / 980201
Info: www.christine-koch-gesellschaft.eu
Unter dem Motto „Ein lieber, heimlicher Ort, das Rüschhaus… Zu Gast bei Annette von Droste“ veranstaltet die Droste-Gesellschaft auf dem Gelände des Museums Haus Rüschhaus ein buntes Sommerfest mit Angeboten für Jung und Alt, für Klein und Groß. Zu den Höhepunkten zählt neben musikalischen Darbietungen die Uraufführung eines eigens erarbeiteten Droste-Rezitationsprogramms durch Studierende des Zentrums für Rhetorik der Universität Münster. Angebote für das leibliche Wohl sind vorhanden. Das detaillierte Programm wird rechtzeitig bekannt gemacht. Alle Interessierten, Gäste, Freunde, Nachbarn sind herzlich willkommen!
Uhrzeit: 16.00 Uhr bis ca. 20.00 Uhr
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich
Nach der Notti-Night ist Notti-Day: die verschiedenen Orchester, Chöre und Ensembles der Musikschule Beckum-Warendorf bieten den ganzen Tag Konzerte auf der Außenbühne und im Veranstaltungssaal des Kulturguts. Dazu gibt es umfangreiche Informationen zu allen Angeboten der Musikschule. Für das leibliche Wohl sorgt der Musikschul-Förderverein „Der kleine Mombotz“. Ein Tag der Musik für die ganze Familie.
10.30-17.30 Uhr
Exkursionen, Diskussionen, Aufführung der 40. Nestroy-Spiele: Einen Jux will er sich machen (Regie: Peter Gruber)
Vorträge (u.a.):
Galina Hristeva: „In Abgrund g’stürzt […]“. Das Unheimliche in der Posse Der Zerrissene von Johann Nestroy
Henk Koning: Tod und Überleben bei Nestroy oder die Seinsfragen
eines unsicheren Humoristen
Michaela Bachhuber: Die Unmöglichkeit und Möglichkeit des Überlebens in einer Gesellschaft der Determination bei Nestroy und Büchner
Alessandra Schininà (Catania, I): „Bei uns stirbt man im Ernst […]“ - Schwarzer Humor und Entlarvung der alltäglichen Brutalität in Häuptling Abendwind
W.E. Yates: Leiden und Freuden eines Nestroy-Biographen: „Bin Dichter nur der Posse“: Johann Nepomuk Nestroy. Versuch einer Biographie.
Gábor Kerekes: Raimund und Nestroy in Ungarn – Theater- und literaturgeschichtliche Informationen
Daniel Ehrmann: Et in Arcadia ego. Konfigurationen des Letalen in Ferdinand Raimunds Original-Stücken
Monika Büntemeyer präsentiert Harriet Köhlers Roman "Und dann diese Stille".
...mehr » gelesen von Andrea Brauner (Gebhard-Müller-Schule).
Beginn: 18 Uhr
Im Rahmen des 1. Lübecker Lyrik-Festivals.
Beginn: 19 Uhr
Vortrag
Hanjo Kesting
19.00 Uhr
Eintritt: 10 Euro, Mitglieder frei
35. Tagung der Rilke-Gesellschaft
in Zusammenarbeit mit dem
Schweizerischen Literaturarchiv in Bern.
Verantwortlich für das Programm:
Dr. Franziska Kolp (SLA Bern),
Prof. Dr. Erich Unglaub (Technische Universität Braunschweig).
Vorträge:
Prof. Dr. Jan-Dirk Müller (München): „Percevals Fragen –
oder: ein ‚Parzival‘ ohne Mitleidsfrage?“
Dr. Marjolein Hogenbirk (Amsterdam): „Der Parzivalstoff im niederländischen Kontext“
Prof. Dr. Susanne Kramarz-Bein (Münster): „Die altnorwegische Parcevals Saga im Kontext der königlich-norwegischen Kulturpolitik des 13. Jahrhunderts“
Prof. Dr. Jörg O. Fichte (Tübingen): „Das Andere (Hexen, Heiden, Riesen) in ‚Sir Perceval of Galles‘ – Anmerkungen zu einer mittelenglischen Version des Parzival-Stoffes“
Prof. Dr. Michelle Szkilnik (Paris III): „Décalage et excentricité dans le ‚Conte du Graal‘ et dans ‚Parzival‘“
Prof. Dr. Ricarda Bauschke (Düsseldorf): „Chrétien und Wolfram. Erzählerische Selbstfindung zwischen Stoffbewältigung und Narrationskunst“
Dr. Annie Combes (Liège/Nantes): „Les ‚Continuations‘ du ‚Conte du Graal‘ et ‚Parzival‘ (réception, transformation, création…)“
M.A. Astrid Bußmann und Dr. Britta Bußmann (Erlangen/Tübingen): „Die Fortsetzung als Bewältigung des Rätsels. Analytisches Erzählen in Wolframs ‚Parzival‘ und Chrétiens ‚Perceval‘“
Prof. Dr. Fritz Peter Knapp (Heidelberg/Wien): „Die literarhistorischen Positionen der hochmittelalterlichen Parzivaldichtungen im Vergleich“
PD Dr. Martin Baisch (FU Berlin): „Ästhetisierung und Unverfügbarkeit. Strategien der Inszenierung von Wissen bei Wolfram und Chrétien“
Prof. Dr. Elisabeth Lienert (Bremen): „Können Helden lernen? Wissen und Subjektkonstitution in europäischen Parzivalromanen“
Prof. Dr. Rüdiger Schnell (Basel/Tübingen): „Narration und Emotion. Zur narrativen Funktion von Emotionsdarstellungen in Chrétiens ‚Perceval‘ und Wolframs ‚Parzival‘“
Prof. Dr. Elke Brüggen (Bonn): „Irisierendes Erzählen. Zur Figurengestaltung in Wolframs ‚Parzival‘“
Dr. Sandra Linden (Tübingen): „Frau Aventiure schweigt. Die Funktion der Personifikationen für die erzählerische Emanzipation von der Vorlage in Wolframs ‚Parzival‘“
Prof. Dr. Sonja Glauch (Erlangen): „sol ich den munt mit spotte zern (Pz. 144,3): Eine Miniatur zu Wolframs poetologischer Selbstvergewisserung im Zeichen des Spottes“
PD Dr. Hans Rudolf Velten (FU Berlin): „Rituelle und parasitäre Komik. Zu Erzählstrategien des Scherzhaften in Chrétiens ‚Le Conte du Graal‘ und Wolframs ‚Parzival‘“
Prof. Dr. Michael Stolz (Bern): „Die Chrétien- und Wolfram-Überlieferung des Perceval-/Parzival-Romans und ihre editorische Erschließung“
Prof. Dr. Stephanie Wodianka (Rostock): „Perceval franco-allemand: Gedächtnisgestörter und Gedächtnisgarant. Ein Mythos der Jahrtausendwende“
Lise Gast (Elisabeth Richter), beliebte Autorin (Ponys!)
(02.01.1908 — 26.09.1989)
Im Rahmen des »Literatursommer 2012« stellt die bekannte Autorin Claire Beyer, Markgröningen, ihr Buch »Rohlinge« vor und liest Gedichte und Prosa-Texte aus noch unveröffentlichten Manuskripten.
...mehr » Überraschende Quellenfunde werfen ein neues Licht auf Leben und Werk des Stolberger Kammerdieners und Schriftstellers Johann-Gottfried Schnabel, Autor der "Insel Felsenburg", des bedeutendsten Romans der deutschen Frühaufklärung. Auch Goethe und Tieck schätzten dieses Werk sehr. Angesichts der auf den Buchmarkt zurollenden Publikationsflut zum Thema "Preußen" ist Schnabels Roman auch ein gutes Heilmittel gegen jedwede Preußensehnsucht, denn Schnabel beschreibt u.a. detailliert das Leben der einfachen Leute im 18. Jh. Der Vortrag wird ergänzt durch Bilder und Lieder.
Beginn: 16 Uhr
Prof. Dr. Georg Schwedt spricht in der Buchhandlung Boettger (Maximilianstr. 44, 53111 Bonn).
Beginn: 20 Uhr
Südfrankfreichfahrt zu kulturellen Schauplätzen durch Burgund über Montpellier in die Vor-Pyrenäen-Landschaft.
Nähere Infos unter: www.christine-koch-gesellschaft.eu
Vortrag:
Geertje Suhr
19.00 Uhr
Eintritt: 10 Euro, Mitglieder frei
Termine und Programm werden so bald wie möglich bekanntgegeben.
...mehr » Noch bis zum 2. Mai können für den Wettbewerb Kurzfilme eingereicht werden, die auf der Basis von Gedichten entstanden sind. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 10.000 EUR dotiert. (vollständige Teilnahmebedingungen unter www.zebra-award.org).
Zum ersten Mal lädt das Festival Filmemacher auch ein, jeweils das gleiche Gedicht filmisch umzusetzen und verschiedene Interpretationen zum Gedicht [meine heimat] von Ulrike Almut Sandig einzureichen. Die Regisseure der drei besten Verfilmungen werden nach Berlin eingeladen, und stellen dort ihre Filme der Öffentlichkeit vor. Gedichte von Ulrike Almut Sandig finden Sie auf www.lyrikline.org.
6. Ludwigsburger Literaturfest mit Vorträgen, Buch-Päsentationen und Lesungen zahlreicher Autor/innen aus Stadt und Kreis Ludwigsburg.
...mehr » Dr. Rosemarie Breitband-Arand und Andreas Arand sprechen im Universitätsclub (Konviktstraße 9, 53113 Bonn).
Lesung und musikalischer Vortrag
Beginn: 19:30 Uhr
Joachim Kersten
Sonntagsmatinée 11.30 Uhr
Eintritt: 10 Euro, Mitglieder frei
Irmela von der Lühe
Sonntagsmatinée 11.30 Uhr
Eintritt: 10 Euro, Mitglieder frei
Detlef Stein
19.00 Uhr
Eintritt: 10 Euro, Mitglieder frei
Im November findet das 20. "open mike" statt, ein internationaler Wettbewerb junger deutschsprachiger Lyrik und Prosa. Die Teilnahmebedingungen für die Gemeinschaftsveranstaltung der Literaturwerkstatt Berlin und der Crespo Foundation werden ab dem 1. März 2012 bekanntgegeben.
Die Festerede hält Prof. Dr. Peter Sprengel (Berlin).
Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit der Staatsbibliothek zu Berlin.
Zeit: von 18.30 bis ca. 20.00 Uhr.
Ort: Staatsbibliothek zu Berlin, Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin.
Symposion zum 150. Geburtstag Gerhart Hauptmanns und zum 100. Jahrestag der Verleihung des Nobelpreises für Literatur an den Dichter.
Thema: "Neue wissenschaftliche Studien zum Werk Gerhart Hauptmanns".
Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner.
Zeit: von 11.00 bis 18.00 Uhr.
Ort: Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner, Gerhart-Hauptmann-Straße 1-2, 15537 Erkner.
Eva Fack, Patricia Fehrle und Sonja Hartl sprechen in der Buchhandlung Boettger (Maximilianstr. 44, 53111 Bonn).
Beginn: 20 Uhr.
Christine Brückner, bekannte Nachkriegs-Autorin
(10.12.1921 — 21.12.1996)
Adventslesung von Autorinnen und Autoren des Literarischen Gesprächskreises Ludwigsburg.
...mehr » Marlies Kováts und Gerd Erdmann
19.00 Uhr
Eintritt: 10 Euro, Mitglieder frei